Petina Gappah Aus der Dunkelheit strahlendes Licht

Originalsprache: Englisch
Übersetzt von: Anette Grube
Aus der Dunkelheit strahlendes Licht
 

Petina Gappah Aus der Dunkelheit strahlendes Licht

Originalsprache: Englisch
Übersetzt von: Anette Grube
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Inhalt

Ein großer Roman über ein unbekanntes Stück afrikanischer Kolonialgeschichte, fiktionalisiert zu einer spannenden Abenteuerreise - erzählt von einer der aufregendsten Stimmen unserer Gegenwart.

Seit ihrer Jugend ist Petina Gappah von der Geschichte um David Livingstone besessen – dem berühmten schottischen Missionar und Afrikaforscher, der sich des großen geografischen Rätsels seiner Zeit verschrieben hatte, der Entdeckung der Nilquellen. Aus Faszination wurde ein Roman: Als Livingstone 1873 auf der Suche stirbt, will seine treue Gefolgschaft seinen Leichnam in seine Heimat zurückbringen. So machen sich 69 Gefährten auf den wagemutigen Weg, ihn quer durch Afrika zu tragen, angeführt von einer jungen Frau – Halima, Livingstones scharfzüngiger Köchin.

Es ist eine abenteuerliche und lebensbedrohliche Reise über 1.000 Meilen, auf der ihnen Hunger, Krankheit und Tod begegnen – und immer wieder die Frage: Wie weit sind wir bereit für unsere Freiheit zu gehen?

»›Aus der Dunkelheit strahlendes Licht‹ leiht denjenigen eine Stimme, die bislang bloße Fußnoten in der Geschichte waren, aber deren letzter, mutiger Akt der Loyalität maßgeblich ihren Lauf veränderte. Ein unglaubliches und wichtiges Werk einer meisterhaften Erzählerin.« Yaa Gyasi, Autorin von ›Heimkehren‹

»Mit enormer Rechercheleistung und beeindruckender Vorstellungskraft schlägt Petina Gappah eine Schneise durch einen Kontinent am Scheideweg von Kolonialisierung, Aberglaube und Sklaverei – und beleuchtet dabei die Widersprüche, die unser aller Leben innewohnen.« Anthony Doerr, Pulitzer-Preisträger von ›Alles Licht, das wir nicht sehen‹



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Bibliografie

Hardcover

Preis € (D) 24,00 | € (A) 24,70
ISBN: 978-3-10-397449-2
lieferbar

432 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Mit ihrer fiktionalen Entzerrung gelingt Gappah höchst Beeindruckendes.«
Renate Wiggershaus, Neue Zürcher Zeitung, 30.10.2019

»Dieser Roman ist nicht nur ein grosses Lesevergnügen, die Lektüre verändert auch unser Bewusstsein.«
Sieglinde Geisel, Neuer Zürcher Zeitung, 27.10.2019

»Was für ein großes Panoptikum wird hier von Petina Gappah aufgefächert, dieser klugen Frau aus Simbabwe [...]. Mit einer Sicherheit des Stils, die Staunen macht.«
Elke Heidenreich, Westdeutscher Rundfunk, WDR 3, 12.10.2019

»ein süffiges Lesevergnügen, aber mehr noch ein gewaltiges Panorama afrikanischer Geschichte. Und eine Etüde über ›etwas so Frivoles wie Forschungsreisen‹.«
Hartmut Buchholz, Badische Zeitung, 09.10.2019

»literarisch über jeden Zweifel erhaben [...] ein Buch über Widersprüche, Sklaverei und einen Kontinent im Umbruch.«
Christoph Schröder, Journal Frankfurt, 01.10.2019

»Ein Roman zum hochaktuellen Thema des Kolonialismus - gut recherchiert und gespickt mit Tagebucheinträgen Livingstones.«
Myriam Schäfer, Begegnung der Kulturen – INterkultur in Stuttgart, 01.10.2019

»Mit abgründigem Witz erzählt Gappah ihre Kolonialisierungsvariante, in der sie die Klischees von Schwarz und Weiß komplett umkehrt.«
Ute Büsing, Rundfunk Berlin Brandenburg, 08.09.2019

»ein fesselnd erzählter historischer Roman. [...] Bei der Lektüre lauschen wir einem vielstimmigen Selbstgespräch Afrikas über die Deutung der eigenen Geschichte.«
Sieglinde Geisel, Deutschlandfunk Kultur, 05.09.2019



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»Die Reisenden«
  • Eric-Emmanuel Schmitt
»Die zehn Kinder, die Frau Ming nie hatte«
  • J.M. Coetzee
»Die Kindheit Jesu«

Über Petina Gappah

Petina Gappah, 1971 in Sambia, im ehemaligen Rhodesien, geboren und in Harare, Simbabwe, aufgewachsen, studierte Jura in Cambridge und Graz und arbeitete über zehn Jahre als Anwältin für internationales Handelsrecht bei der Welthandelsorganisation in Genf. Danach war sie für Simbabwes Regierung und andere Länder als internationale Handelsberaterin tätig. 2009 wurde sie für ihren Erzählband ›An Elegy ...

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Petina Gappah
(c) Henry Oliver Hakulandaba

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