Felicitas Hoppe

Prawda

Eine amerikanische Reise

Hardcover
Preis € (D) 20,00 | € (A) 20,60
ISBN: 978-3-10-032457-3
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Buchdetails

320 Seiten, gebunden
S. FISCHER
ISBN 978-3-10-032457-3
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Cover »Prawda«
Prawda
Preis € (D) 16,99
ISBN: 978-3-10-401614-6

Inhalt

Im Westen endlich was Neues: die Wahrheit über Amerika

Büchner-Preisträgerin Felicitas Hoppe auf Expedition in einem unbekannten Amerika: Zehntausend so komische wie hochpoetische Meilen reist Hoppe von Boston über San Francisco bis Los Angeles und zurück nach New York. Hellwach und hellsichtig begibt sie sich als literarischer Wirbelsturm auf die Spuren von Ilf und Petrow, zweier russischer Schriftsteller, die 80 Jahre vor ihr unterwegs waren und zu Kultfiguren wurden. Ob Hoppe mit ihnen die Ford-Werke und den ersten elektrischen Stuhl besichtigt, nebenbei den Zaun von Tom Sawyer streicht, in einem Tornado verschwindet oder im Auge des Sturms auf Quentin Tarantino persönlich trifft – »Prawda« (russisch: Wahrheit) lässt die Leser Dinge sehen, wie sie über das unglaublichste Land der Erde noch nie geschrieben wurden: eine literarische Weltentdeckung.



Pressestimmen

»Absolut zauberhafter, romantisch-deutsch-amerikanisch-russischer Roadtrip [...] sprachlich phantastisch witzig und überhöht poetisch. Alles, was ich mir von einem Roman erwünsche, erhoffe, ersehne..«
Thea Dorn, ZDF/Literarisches Quartett, 02.03.2018

»Die Schriftstellerin Felicitas Hoppe ist eine gewiefte Erfinderin der Wirklichkeit – einschliesslich der eigenen Biografie.«
Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 26.02.2018

»Prawda‹ ist als Text so vielspurig wie US-Autobahnen an Ortseinfahrten schon 1935:
die Historie und die fantastische Übermalung fahren immer mit.«
Petra Kohse, Berliner Zeitung, 05.03.2018

»Hoppes erstaunliche Fantasie […] trägt einen fort und immer weiter. Wie in einem Kaleidoskop erzeugt Hoppe mit wiederkehrenden Elementen […] unentwegt neue schillernde Episoden und hochpoetische Erkenntnisse.«
Brigitte Schmitz-Kunkel, Kölnische Rundschau, 02.03.2018

»[…] eine vergnügliche, wenn auch nicht immer unanstrengende Hoppe-Freude.«
Angelika Overath, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.03.2018

»[...] möglich, dass mancher lesende Mitreisende ›Prawda‹ leicht taumelnd […] verlässt. Aber er hat eine Welt gesehen, wie sie seinen eigenen Augen niemals zugänglich wäre: Hoppes Welt.«
Frauke Meyer-Gosau, Süddeutsche Zeitung, 13.03.2018

»Felicitas Hoppe […] schreibt so wortmächtig, fintenreich und fabulierfreudig wie nur wenige im deutschen Sprachraum.«
Martin Oehlen, Kölner Stadt-Anzeiger, 13.03.2018

»[…] eine fantastische Reise quer durch die USA.[…] Die schönste Neuentdeckung Amerikas, die ich mir vorstellen kann.«
Denis Scheck, ARD / druckfrisch, 26.03.2018



Über Felicitas Hoppe

Felicitas Hoppe, geb. 1960 in Hameln, lebt als Schriftstellerin in Berlin. 1996 erschien ihr Debüt ›Picknick der Friseure‹, 1999, nach einer Weltreise auf einem Frachtschiff, folgte der Roman ›Pigafetta‹, 2003 ›Paradiese, Übersee‹, 2004 ›Verbrecher und Versager‹, 2006 ›Johanna‹, 2008 ›Iwein Löwenritter‹, 2009 ›Sieben Schätze‹ und die Erzählung ›Der beste Platz der Welt‹, 2010 ›Abenteuer – was ist das?‹, 2011 ›Grünes Ei mit Speck‹, eine Übersetzung von Texten des amerikanischen Kinderbuchautors Dr. Seuss, 2012 der Roman ›Hoppe‹ und zuletzt 2018 der Roman ›Prawda. Eine amerikanische Reise‹. Für ihr Werk wurde Felicitas Hoppe mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem aspekte-Literaturpreis, dem Bremer Literaturpreis, dem Roswitha-Preis der Stadt Bad Gandersheim, dem Rattenfänger-Literaturpreis, dem Georg-Büchner-Preis und zuletzt dem Erich Kästner Preis für Literatur. Außerdem Poetikdozenturen und Gastprofessuren in Wiesbaden, Mainz, Augsburg, Göttingen, am Dartmouth College in Hanover, New Hampshire, an der Georgetown University, Washington D.C., in Hamburg, Heidelberg und Köln.

Literaturpreise:

u.a.:
Foglio-Preis für junge Literatur (1995)
Aspekte-Literaturpreis (1996)
Ernst-Willner-Preis im Bachmann-Literaturwettbewerb (1996)
Rauriser Literaturpreis (1997)
Laurenz-Haus-Stiftung Basel (1998)
Niedersächsischer Förderpreis für Literatur (1999)
Spycher: Literaturpreis Leuk, Nicolas Born-Preis, Heimito von Doderer-Literaturpreis (alle 2004)
Brüder Grimm-Preis der Stadt Hanau (2005)
Bremer Literaturpreis (2007)
Roswitha-Preis der Stadt Bad Gandersheim (2007)
Rattenfänger-Literaturpreis (2010)
Preisträgerin des Comburg-Stipendiums (2010)
Villa Aurora (2012)
Georg-Büchner-Preis (2012)
Werner-Bergengruen-Preis (2015)
Erich Kästner Preis für Literatur (2015)
Ehrendoktorwürde der Leuphana Universität Lüneburg (2016)

Mehr über Felicitas Hoppe

Felicitas Hoppe
Foto: Anita Affentranger


Interview

Zwei Welten. Uwe Dörwald im Gespräch mit Felicitas Hoppe und Timo Bracht., 19.12.2017
Die Idee zu einem Gespräch mit Felicitas Hoppe und Timo Bracht kam dadurch zustande, dass es vielleicht Schnittmengen zwischen Prozessen im Leistungssport und beim Schreiben eines neuen Buches gibt, Schnittmengen also zwischen Sport und Literatur.

Beide Welten, die der Literatur und die des Sports, haben Gemeinsamkeiten wie zum Beispiel Ausdauer, Fleiß, Leistungsbereitschaft oder schlicht Leidenschaft für die Sache. Aber auch Einsamkeit ist ein Thema - sowohl beim Schreiben, als auch beim Training.

Was meine Gesprächspartner zu diesen und anderen Themen zu sagen haben, kann man hier lesen. Text lesen

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