Ilse Aichinger, Werke in acht Bänden (Taschenbuchausgabe)

»Doch doch (…) Ich glaube wir kommen voran«

›Auckland‹ versammelt sämtliche Hörspiele Ilse Aichingers und macht ihre beeindruckende Entwicklung von der scharfen, aber auch noch relativ geschlossenen Dialogtechnik in ›Knöpfe‹ (1953) über das schwebende Spiel der Stimmen in ›Besuch im Pfarrhaus‹ (1961) bis zur Offenheit von ›Auckland‹ (1969) und zur zärtlichen Radikalität von ›Gare maritime‹ (1976) nachvollziehbar. »Diese Welt und diese Gesellschaft, in der die Wertmaßstäbe der Effektivität, der ungeduldigen Nützlichkeit ausschließlich zu werden drohen, könnte die Chance ihrer Erneuerung bei denen haben, die sie unnütz nennt« (Ilse Aichinger).

  1. Auckland
    Auckland
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    »Doch doch (…) Ich glaube wir kommen voran« ›Auckland‹ versammelt sämtliche Hörspiele Ilse Aichingers und macht ihre beeindruckende Entwicklung von der scharfen, aber auch noch relativ geschlossenen Dialogtechnik in ›Knöpfe‹ (1953) über das schwebende Spiel der Stimmen in ›Besuch im Pfarrhaus‹ (1961) bis...

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  2. Zu keiner Stunde
    Zu keiner Stunde
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    »Und wenn heute ein Sandsturm käme?« Ilse Aichingers Szenen und Dialoge verzichten auf jedes Beiwerk, so dass übrig bleibt, was der Autorin wichtig ist: Ein Gespräch zwischen Personen, das mit jedem Satz die Alltagswirklichkeit überschreitet. Die Dialoge bewegen sich an der Grenze zwischen...

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  3. Eliza Eliza
    Eliza Eliza
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    »Wer weiß, vielleicht besteht mein Jubel darin, daß ich unauffindbar bin.« In den zwischen 1958 und 1968 entstandenen Erzählungen, die in diesem Band versammelt sind, wird die Wirklichkeit demoliert. Sie ist schlecht, gewalttätig, rücksichtslos und kann erst in der Sprache neu, anders, bewohnbarer...

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  4. Schlechte Wörter
    Schlechte Wörter
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    »Die Untergänge vor sich her schleifen« Nichts ist aggressiver in Ilse Aichingers Werk als die Sammlung ›Schlechte Wörter‹. Der Band versammelt Texte, die mit einer unbeirrbaren Genauigkeit, in zwingenden Assoziationen die menschliche Existenz bedenken, bis an ihre äußersten Grenzen und Stationen. Sie wenden...

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  5. Verschenkter Rat
    Verschenkter Rat
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    »Hör gut hin, Kleiner, / es gibt Weißblech, sagen sie, / es gibt die Welt, / prüfe, ob sie nicht lügen.« Ilse Aichingers Gedichtsammlung ›Verschenkter Rat‹ gilt seit ihrem Erscheinen als ein Höhepunkt deutschsprachiger Nachkriegslyrik. Die Aufforderung zur Unabhängigkeit, zum Nichteinverstandensein mit staatlichen,...

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  6. Der Gefesselte
    Der Gefesselte
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    »Alle Möglichkeiten lagen in dem Spielraum der Fesselung« In ihren zwischen 1948 und 1952 entstandenen frühen Erzählungen – unter ihnen die berühmte ›Spiegelgeschichte‹, die den Preis der Gruppe 47 erhielt – richtet sich Ilse Aichinger radikal gegen das Verdrängen von Tod und Krieg...

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  7. Kleist, Moos, Fasane
    Kleist, Moos, Fasane
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    »Es gibt Augenblicke ohne Zukunft, die sehr verheißungsvoll sind. Die die verheißungsvollsten sind. Die ihrem Wesen nach schon eher Orte sind. Aus ihnen leben wir.« Die hier versammelte Kurzprosa spannt ihren Bogen von den autobiographischen Erzählstücken, in denen Ilse Aichinger von Kindheit...

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  8. 11041
    Die größere Hoffnung
    Die größere Hoffnung
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    »Wer ist fremder, ihr oder ich?« Ilse Aichingers 1948 erstmals erschienener Roman über rassisch verfolgte Kinder während der Hitlerzeit irritiert noch immer: In verfremdenden Bildern erzählt er von der Angst, von der Bedrohung und der widerständigen Hoffnung der »Kinder mit den falschen Großeltern«....

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