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»Mit allen modernistischen Wassern gewaschen«

Alfred Döblins ›Berlin Alexanderplatz‹, 1929 bei S. Fischer erschienen, ist einer der bedeutendsten Romane des 20. Jahrhunderts. In Bonn sprachen wir mit dem Literaturwissenschaftler Moritz Baßler und dem Buchhändler Holger Schwab über Döblin und seinen Roman.

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© © Archiv S. Fischer Verlag

Seit 2013 erscheinen die Gesammelten Werke Alfred Döblins in einer neuen, umfangreichen Edition bei Fischer Klassik. Im Rahmen einer großen, die neue Edition begleitenden Veranstaltungsreihe im Bonner buchLaden 46 unternahm Moritz Baßler, Professor für Neuere deutsche Literatur in Münster, einen faszinierenden Streifzug durch ›Berlin Alexanderplatz‹. Im Anschluss an die Veranstaltung sprach der Lektor Sascha Michel mit Moritz Baßler und Holger Schwab, dem Inhaber der Buchhandlung, über Alfred Döblin, die literarische Moderne und den gegenwärtigen Buchmarkt.

 

Moritz Baßler über Alfred Döblin und die literarische Moderne
https://www.youtube.com/watch?v=47zsBz1Igm0

 

Holger Schwab über seine Arbeit und seine Begeisterung für Alfred Döblin
https://www.youtube.com/watch?v=un3fWrDv1TU

Alfred Döblin, 1878 in Stettin geboren, arbeitete zunächst als Assistenzarzt und eröffnete 1911 in Berlin eine eigene Praxis. Döblins erster großer Roman erschien im Jahr 1915/16 bei S. Fischer. Sein größter Erfolg war der 1929 ebenfalls bei S. Fischer publizierte Roman ›Berlin Alexanderplatz‹. 1933 emigrierte Döblin nach Frankreich und schließlich ...

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