Lesung mit Marion Brasch
- Moderation: Cornelia Stabrodt
- Brandenburg, Fouqué-Bibliothek Brandenburg
- 04.04.2025
- 19:00 Uhr
Die jüdischen Eltern, die sich im Exil in London kennenlernten, gründeten die Existenz ihrer jungen Familie in Ostberlin, wo der Vater nach dem Krieg seine Ideale als Politiker verwirklichen wollte. Die drei Söhne – zwei davon wurden Schriftsteller, der mittlere Schauspieler – revoltierten gegen die Autorität der Vätergeneration und scheiterten an der Wirklichkeit, während die kleine Schwester Versöhnung und Ausgleich suchte und oft genug damit an Grenzen stieß, auch an die eigenen. Marion Brasch ist mit diesem Roman ein bewegender, oft witziger Rückblick auf die Geschichte ihrer Familie gelungen, gleichzeitig erzählt sie ihr eigenes Leben in einem Land, das es heute nicht mehr gibt. "Meine drei Brüder hatten schon so wichtige Dinge getan, als sie in meinem Alter waren. Sie hatten rebelliert, um ihre Träume ins Leben zu holen. Und ich? Keine Leidenschaft für nichts. Stattdessen rief ich in meiner eigenen Wohnung an.« Die Lesung findet im Anschluss an die Vernissage der Ausstellung „Im Anfang war… das Wort“ von Bettina Engel. statt. Der Eintritt ist frei.
Veranstaltungsort
Fouqué-Bibliothek Brandenburg
Altstädtischer Markt 8
14770 Brandenburg
Veranstalter
Fouqué-Bibliothek Brandenburg
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