Lesung und Gespräch

Antje Rávik Strubel beim "Coming Out, Invitng In"-Festival - Aus der Tiefe. Literarische Archive. Panel mit Jayne-Ann Igel, Stephan Lohse, Sasha Marianna Salzmann und Antje Rávik Strubel

Ein Coming Out ist scheinbar fester Bestandteil der Biografien von queeren Menschen. In zahlreichen kanonischen Werken der Literatur und des Films wird es erzählt, mal als riskante Zäsur, mal als befreiender Übergang. Kann es in einem Leben mehrere Outings geben, welche Spuren hinterlassen sie, und in welchem Alter? Wie verhalten sich Coming-of-Age-Narrative, Held∙innengeschichten oder Bildungsromane dazu? Oft sind Coming Outs mit aktivistischen Anliegen verbunden. Sie sind privat und stets politisch. Längst ist das Konzept des Coming Out jedoch nicht unhinterfragt. Wie wird es aus intersektionalen Perspektiven betrachtet? Was bedeutet ein Inviting In? Wie sieht eine Gesellschaft aus, in der sich ein Outing erübrigt? Welche Rolle spielt die Literatur als (Auto-)Fiktion, als Archiv, als Entwurf von Narrativen? Wo sind Spielfilme, Comics, Pornos Orte der Selbstimagination? Und wo (er-)findet die Lyrik ihre Sprache? Was erzählen historische Quellen? Wie recherchieren Schreibende und wie nähern sich Texte der historischen Komplexität queerer (Un-)Sichtbarkeit?

  • Moderation:  Lara Sielmann
  • Berlin, Literarisches Colloquium Berlin
  • 09.08.2024
  • 16:30 Uhr
  • 8,00 € (regulär),  5,00 € (ermäßigt)

Veranstaltungsort

Literarisches Colloquium Berlin
Am Sandwerder 5
14109 Berlin


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Veranstalter

Literarisches Colloquium Berlin


Weitere Informationen zur Veranstaltung

Preise

Eintritt: 8,00 € (regulär),  5,00 € (ermäßigt)