Michael Lentz beim Lautpoesie-Festival - Dichterische Grenzüberschreitungen im Dreiländereck
- Moderation: Stefan Zweifel
- Basel, Jazzcampus
- 29.09.2024
- 11:00 Uhr
- Kostenpflichtig
Unsere Idee ist aus dem Geist des Dadaismus geboren, der in einem geschichtlichen Moment, als die Welt in sich zusammenzubrechen drohte, eine Kunstform erfand, welche ein großes gesellschaftliches Transformationspotential hatte, und die Kunstwelt nachhaltig beeinflusste. Die Gleichzeitigkeit von Schwerem und Leichtem, von verzweifelter Ratlosigkeit und schwarzem Humor ist das Verwandtschaftsmerkmal der Auftritte vieler Lautpoet*innen. So möchten wir Erlebnisse mit Sprache ermöglichen, die das Rabenschwarze zusammen mit dem Spontanen, gut Gelaunten und Zukunftsoffenen denken. Zugleich möchten wir aber auch erforschen wie sich Lautpoet*innen die mit Dialekten arbeiten zueinander verhalten: Was gibt es für klangliche Schnittmengen zwischen französischer (elsässischer), schweizerischer und deutscher Lautpoesie? Für Abwechslung im Programm sorgen Konzerte von Musiker*innen, die ästhetische Verfahren anwenden, die mit der Lautpoesie verwandt sind. Sonntagsmatinée Begrüssung (mit einer Einführung zum Dadaismus) Stefan Zweifel 11.05 Uhr Aufführung des eigens für das Festival gemachten Dada-Films von Alexander Kluge, Werk-Gespräch zwischen ihm und Stefan Zweifel 12.30 Uhr PAROLE Lautpoesie-Performance Elke Schipper (Texte, Konzept, Stimme) und Michael Griener (Percussion) Mittagspause 14.30 Uhr Aufführung der Ursonate Heinzl Spagl (Rezitation), Florian Galow (Kontrabass) 15.30 Uhr Dada-Talkrunde: mit Michael Lentz, Stefan Zweifel, Dagmara Kraus und Christian Uetz 16.30 Uhr: Rausschmeisser-Lesung (mit dem Schwyzer Ödeli): Urs Allemann Offenes Publikums-Gespräch
Veranstaltungsort
Jazzcampus
Utengasse 15
4058 Basel
Weitere Informationen zur Veranstaltung
Preise
Eintritt: Kostenpflichtig