Lesung und Gespräch

Lesung und Gespräch mit Peter Stamm und Martin Eibel

  • Zürich, Landesmuseum Zürich / Museumsfoyer & Bistro
  • 26.04.2022
  • 20:00 Uhr
  • 10,00 CHF (regulär)

Die deutschsprachige Literatur kommt nicht gerade aus dem Wald, aber sie hält sich gerne dort auf. Auch wenn er unheimlich ist, ein Ort, in dem man sich verirren und verlieren kann, wo Gefahren lauern wie der Böse Wolf oder die Hexe im Märchen. Die Schweiz ist trotz aller Zersiedelung zu einem Drittel von Wald bedeckt – der ist aber gut erschlossen durch Wanderwege, Grillplätze und Gaststätten. Der Wald ist keine Gefahr, er ist in Gefahr – durch den menschengemachten Klimawandel. Und doch bildet er in der Literatur immer noch den Gegenentwurf zur Stadt, zur Zivilisation. Peter Stamms Figuren gehen gern in den Wald – Agnes im gleichnamigen Debütroman übernachtet in einem amerikanischen Nationalpark, Anja im Erzählband «Seerücken» lebt ganze drei Jahre im Wald, und Thomas in «Weit über das Land» verlässt seine Familie und wandert durch Wald, Feld und Gebirge, bis er verschwindet. Was der Wald für sein Werk bedeutet – und für den Autor selbst: Darüber wollen wir mit Peter Stamm im Rahmen der Ausstellung «Im Wald. Eine Kulturgeschichte» reden. Einlass 19:30

Veranstaltungsort

Landesmuseum Zürich / Museumsfoyer & Bistro
Museumstr. 2
8021 Zürich


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Preise

Eintritt: 10,00 CHF (regulär)