Lesung und Gespräch

Sibel Schick im Salon "Krawalle und Liebe #27" zu ihrem neuen Buch "Weißen Feminismus canceln"

Sibel Schick spricht mit Kersty und Sandra Grether im pop-literarischen Salon "Krawalle und Liebe" über weißen Feminismus und warum unser Feminismus feministischer werden muss

  • Moderation:  Kersty und Sandra Grether
  • Berlin, Literaturforum im Brecht-Haus
  • 02.11.2023
  • 18:30 Uhr
  • 6,00 € (regulär),  4,00 € (ermäßigt)

Der Feminismus in Deutschland muss sich ändern, fordert die Journalistin und Autorin Sibel Schick: Wir brauchen Gerechtigkeit statt Ausgrenzung! Sich selbst als Feminist*in zu bezeichnen, hat Konjunktur, aber das heißt noch lange nicht, dass der Mainstream-Feminismus diesen Namen verdient hätte. Von ihm profitieren in Deutschland nämlich nur wenige: privilegierte, heterosexuelle und cisgeschlechtliche weiße Mittelschichtsangehörige. Und die Ausbeutung aller anderen wird in die Unsichtbarkeit gedrängt. Wenn wir in einer freien Gesellschaft leben möchten, die echte Gleichberechtigung für alle Menschen fordert, muss sich vieles ändern: in unserem Zusammenleben, der Politik, online, im Job und überhaupt in unserem Demokratieverständnis. Schritt für Schritt analysiert Sibel Schick die Ausschlussmechanismen des weißen Feminismus anhand aktueller gesellschaftlicher Debatten und bricht dabei mit Traditionen und Erwartungen. Ein hochrelevantes Plädoyer für eine gerechtere Welt.

Veranstaltungsort

Literaturforum im Brecht-Haus
Chausseestraße 125
10115 Berlin


Weitere Informationen

Preise

Eintritt: 6,00 € (regulär),  4,00 € (ermäßigt)