Ilse Koch war die Ehefrau des SS-Kommandanten von Buchenwald und eine der ersten verurteilten NS-Täter- und Täterinnen. In der internationalen Nachkriegsöffentlichkeit erlangte sie als „Hexe von Buchenwald“ bemerkenswerte Aufmerksamkeit.
Die Historikerin und Leiterin des Lehrgebiets Geschichte der Europäischen Moderne am Historischen Institut der FernUniversität in Hagen, Prof. Dr. Alexandra Przyrembel skizziert in ihrer biographischen Spurensuche den Lebensweg Ilse Kochs, beschreibt die gegen sie geführten Nachkriegsprozesse, die Zeit ihrer Haft im Frauengegängnis Aichach und die internationale Berichterstattung über ihre Person. Entlang der Biographie von Ilse Koch entwickelt Przyrembel eine deutsche Gesellschaftsgeschichte der Nachkriegszeit und entwirrt die unterschiedlichen Erzählungen über Ilse Koch als
das „Böse“.
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