Moderiertes Gespräch

FBM: Akzent - Grenzen der Empathie - Carolin Emcke und Lukas Bärfuss im Gespräch

Empathie gilt als Grundpfeiler des Zusammenlebens. Doch wem schenken wir sie – und wem nicht? Und warum zählen manche Menschenleben mehr als andere? Lukas Bärfuss und Carolin Emcke gehen gemeinsam der Frage nach, wie Empathie entsteht und wo sie an Grenzen stösst. Sie diskutieren, wie gesellschaftliche Machtverhältnisse unseren Blick auf andere formen. Was prägt unser Mitgefühl? Und welche Leben nehmen wir als schützenswert wahr? Ein Gespräch über Menschlichkeit, Verantwortung und die politischen Dimensionen der Empathie.

  • Moderation:  Geneva Moser
  • Frankfurt, Buchmesse Frankfurt - OFF Bühne - Halle 3.0 F86
  • 10.10.2026
  • 14:00 Uhr
  • Kostenpflichtig

Was bedeutet radikaler Humanismus?

Gibt es Grenzen der Einfühlung in andere? Wozu verpflichtet uns die Erinnerung an die Geschichte? Gibt es Grenzen der Pflicht, im Namen der Menschenrechte zu sprechen? Oder darf nichts uns daran hindern, die anderen als Teil des universalen Wirs wahrzunehmen? Carolin Emcke stellte sich diese Fragen bereits vor dem 7. Oktober und Gaza. Aber seither sind sie noch dringlicher. Es geht letztlich um die existenzielle Frage: Was zählt ein Mensch?

Seit über 20 Jahren reist Carolin Emcke nach Israel-Palästina. Zuletzt war sie dort, um mit Menschen aus Bee'ri oder Jenin, aus Tel Aviv oder Ramallah zu sprechen – und die toten Winkel der Empathie im hiesigen Diskurs auszuleuchten.


Veranstaltungsort

Buchmesse Frankfurt - OFF Bühne - Halle 3.0 F86
Ludwig-Erhard-Anlage 1
60327 Frankfurt

Preise

Eintritt: Kostenpflichtig