Moderiertes Gespräch

Gilda Sahebi im Gespräch

Gilda Sahebi analysiert die Spezifika des deutschen Rassismus. Dafür blickt sie zurück bis ins Deutsche Kaiserreich und verfolgt die roten Fäden rassistischen Denkens, die sich von damals bis in die Debatten unserer Gegenwart – etwa um die Staatsbürgerschaft, den Nahostkonflikt oder Migration – ziehen. 

Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung "Die Ferne so nah. Wie Lippstadt die Weite Welt kennenlernte" des Stadtmuseums Lippstadt. Die Ausstellung findet statt in der Städt. Galerie im Rathaus vom 29. November 2025 bis zum 26. April 2026.

  • Lippstadt, Kulturraum Synagoge
  • 28.01.2026
  • 19:30 Uhr
  • Kostenpflichtig

Eine längst überfällige Betrachtung rassistischen Denkens in Deutschland

Die Journalistin und Politikwissenschaftlerin Gilda Sahebi zeigt in ihrer klaren Analyse: Wir alle denken rassistisch. Mit Extremismus hat das nichts zu tun. Sondern es ist Konsequenz politischer und gesellschaftlicher Strukturen, die unser Denken und unser Handeln formen. Wo Mehrheits- und Minderheitsgesellschaften aufeinandertreffen, bilden sich fast zwangsläufig rassistische Denkmuster und Strukturen – außer man steuert bewusst dagegen. In Deutschland tut man das nicht. Der Rassismus-»Vorwurf«: Er wird abgetan. Lieber empört man sich, als eine ernsthafte Debatte zu führen und tatsächliche Probleme zu lösen.

Gilda Sahebi analysiert die Spezifika des deutschen Rassismus. Dafür blickt sie zurück bis ins Deutsche Kaiserreich und verfolgt die roten Fäden rassistischen Denkens, die sich von damals bis in die Debatten unserer Gegenwart – etwa um die Staatsbürgerschaft, den Nahostkonflikt oder Migration – ziehen. Sie zeigt, wie wir rassistische und spaltende Narrative stetig weitertragen, uns Rassismus immer wieder beibringen – und damit die Demokratie gefährden.

Veranstaltungsort

Kulturraum Synagoge
Stiftstr. 7
59555 Lippstadt

Veranstalter

Kulturraum Synagoge Lippstadt e.V.


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Preise

Eintritt: Kostenpflichtig