Moderiertes Gespräch

Weißen Feminismus canceln - taz Talk mit Sibel Schick über unsichtbare Ausbeutung

Sich selbst als Feminist:in zu bezeichnen, ist in Mode. Aber vom Mainstream-Feminismus profitieren in Deutschland nur wenige. Der Kampf für Gleichberechtigung wird hierzulande häufig nur für privilegierte, heterosexuelle und cisgeschlechtliche weiße Mittelschichtsangehörige geführt. Die Ausbeutung Schwarzer Frauen, von Transpersonen oder behinderter Menschen wird dagegen viel zu oft nicht gesehen.

  • Moderation:  Daniel Schulz
  • 18.12.2023
  • 19:00 Uhr
  • Kostenpflichtig

Der Feminismus in Deutschland muss sich ändern, fordert die Journalistin und Autorin Sibel Schick: Wir brauchen Gerechtigkeit statt Ausgrenzung!

Sich selbst als Feminist*in zu bezeichnen, hat Konjunktur, aber das heißt noch lange nicht, dass der Mainstream-Feminismus diesen Namen verdient hätte. Von ihm profitieren in Deutschland nämlich nur wenige: privilegierte, heterosexuelle und cisgeschlechtliche weiße Mittelschichtsangehörige. Und die Ausbeutung aller anderen wird in die Unsichtbarkeit gedrängt.

Wenn wir in einer freien Gesellschaft leben möchten, die echte Gleichberechtigung für alle Menschen fordert, muss sich vieles ändern: in unserem Zusammenleben, der Politik, online, im Job und überhaupt in unserem Demokratieverständnis. Schritt für Schritt analysiert Sibel Schick die Ausschlussmechanismen des weißen Feminismus anhand aktueller gesellschaftlicher Debatten und bricht dabei mit Traditionen und Erwartungen. Ein hochrelevantes Plädoyer für eine gerechtere Welt.

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