Wie wir uns Rassismus beibringen

A sharp analysis of our current debates on topics including:

  • Middle East conflict
  • Anti-Semitism
  • Migration


"This is political journalism from the 21st century." From Medium Magazin's nomination for best political journalist 2022

Eine längst überfällige Betrachtung rassistischen Denkens in Deutschland
Die renommierte Journalistin und Politikwissenschaftlerin Gilda Sahebi zeigt in ihrer klaren Analyse: Wir alle denken rassistisch. Mit Extremismus hat das nichts zu tun. Sondern es ist Konsequenz politischer und gesellschaftlicher Strukturen, die unser Denken und unser Handeln formen. Wo Mehrheits- und Minderheitsgesellschaften aufeinandertreffen, bilden sich fast zwangsläufig rassistische Denkmuster und Strukturen – außer man steuert bewusst dagegen. In Deutschland tut man das nicht. Der Rassismus-Vorwurf: Er wird abgetan. Lieber empört man sich, als eine ernsthafte Debatte zu führen und tatsächliche Probleme zu lösen.
Gilda Sahebi analysiert die Spezifika des deutschen Rassismus. Dafür blickt sie zurück bis ins Deutsche Kaiserreich und verfolgt die roten Fäden rassistischen Denkens, die sich von damals bis in die Debatten unserer Gegenwart – etwa um die Staatsbürgerschaft, den Nahostkonflikt oder Migration – ziehen. Sie zeigt, wie wir rassistische und spaltende Narrative stetig weitertragen, uns Rassismus immer wieder beibringen – und damit die Demokratie gefährden.

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  • Publisher: FISCHER Taschenbuch
  • Release: 25.03.2026
  • ISBN: 978-3-596-71282-3
  • 464 Pages
  • Author: Gilda Sahebi
Buchcover von Wie wir uns Rassismus beibringen: Eine Analyse deutscher Debatten
Gilda Sahebi Wie wir uns Rassismus beibringen
Portrait von Gilda Sahebi
© Hannes Leitlein
Gilda Sahebi

Gilda Sahebi, born in Iran and raised in Germany, is a trained doctor and studied political science. She works as a freelance journalist specialising in anti-Semitism and racism tism and racism, women's rights, the Middle East and science. She is an author for "taz" and "Spiegel" and works for ARD, among others. Since the death of Jina Mahsa Amini and the subsequent protest movement, she has reported tirelessly on events in Iran. Via her social media channels and as an interviewee on various talk shows, she explains and categorises. This makes her one of the most important voices on Iran. Focus magazine named her one of the "100 Women of the Year" in 2022 and Medium magazine named her Journalist of the Year in the Politics section. Gilda Sahebi lives in Berlin.