Herausgegeben von: Jürgen Matthäus + Frank Bajohr

Alfred Rosenberg

Die Tagebücher von 1934 bis 1944

Alfred Rosenberg
 

Herausgegeben von: Jürgen Matthäus + Frank Bajohr

Alfred Rosenberg

Die Tagebücher von 1934 bis 1944

voraussichtlich ab dem 27. Juni 2018 im Buchhandel
Bestellen Sie mit dem Warenkorb direkt beim Händler Ihrer Wahl.

Inhalt

Ein Schlüsseldokument zur Geschichte von Nationalsozialismus und Holocaust: die Tagebücher von Alfred Rosenberg, dem Chef-Ideologen der NSDAP
Seit 1946 verschollen, wurden die Tagebücher des NSDAP-Reichsleiters Alfred Rosenberg erst 2013 aufgefunden. Hier liegen sie als Gesamtausgabe vor, ausführlich kommentiert von den renommierten Historikern Frank Bajohr (Zentrum für Holocaust-Studien, München) und Jürgen Matthäus (US Holocaust Memorial Museum, Washington).
Rosenbergs Aufzeichnungen zeigen, dass seine Rolle bei der Vorbereitung und Umsetzung des Holocaust lange unterschätzt wurde. Schon früh einer der radikalsten Antisemiten, unterstützte er bis zuletzt die deutsche Vernichtungspolitik. Seine Notizen verdeutlichen neben seiner unbedingten Ergebenheit gegenüber Hitler die erbitterte Konkurrenz um die Gunst des »Führers« innerhalb der NS-Elite, insbesondere die intime Feindschaft zwischen Rosenberg und Joseph Goebbels. Aus der Perspektive eines der Hauptverantwortlichen eröffnet dieses Schlüsseldokument neue, wichtige Einblicke in die vom NS-Regime erzeugte Gewaltdynamik.



Zur Leseprobe Buch empfehlen

Bibliografie

Taschenbuch Preis € (D) 16,00 | € (A) 16,50
ISBN: 978-3-596-03281-5
voraussichtlich ab dem 27. Juni 2018 im Buchhandel

656 Seiten,
FISCHER Taschenbuch
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»endlich eine zuverlässige Version aller bekannten Tagebuchaufzeichnungen«
Ernst Piper, Zeitschrift für Geistesgeschichte, 27.07.2015

»Dieses Buch wird in Zukunft zum festen Kanon der Literatur zur NS-Geschichte gehören.«
Felix Römer, Die Zeit, 23.07.2015

»Ein Schlüsseldokument zur Geschichte von Nationalsozialismus und Holocaust«
Eckart Kleßmann, Lesart, Heft 2/ 2015

»insofern handelt es sich bei der vorliegenden Ausgabe um die erste Gesamtausgabe der Rosenberg-Tagebücher, die die beiden Herausgeber mustergültig editierten und sachkundig kommentierten.«
Rudolf Walther, taz, 27.06.2015

»ein lehrreiches Dokument. Es zeigt, wie sogar der Habitus des intellektuellen Geistesmenschen im nationalsozialistischen Herrschaftssystem seine Rolle spielen konnte.«
Martin Hubert, Deutschlandfunk – Andruck, 24.06.2015

»Das ist eine nur sehr schwer zu ertragende Lektüre, aber vermutlich eine sehr nötige.«
Till Briegleb, Süddeutsche Zeitung, 27.04.2015

»Die Tagebücher bestätigen im Wesentlichen das bekannte Bild. Sie lassen es aber plastischer werden.«
Der Historiker Ernst Piper im Interview über ›Alfred Rosenberg - Die Tagebücher von 1934 bis 1944‹ in der Welt am 23. April.

»Die Bedeutung dieser jetzt endlich zugänglichen Tagebücher liegt nicht zuletzt darin, dass es ähnliche Quellen aus der NS-Führung sonst kaum gibt«
Ernst Piper, Der Tagesspiegel, 22.04.2015



Buchtipps

Geschichte/ Zeitgeschichte

  • Daniel Beer
»Die Kolonie der Toten«
  • Ernst Klee
»Auschwitz – Täter, Gehilfen, Opfer und was aus ihnen wurde«
  • »Alfred Rosenberg«
  • Henk Schulte Nordholt
»Neue Fischer Weltgeschichte. Band 12«
  • Dirk van Laak
»Alles im Fluss«
  • David Gugerli
»Wie die Welt in den Computer kam«
  • Slavko Goldstein
»1941 – Das Jahr, das nicht vergeht«
  • Svenja Goltermann
»Opfer – Die Wahrnehmung von Krieg und Gewalt in der Moderne«
  • Angelika Franz
»Tutanchamun«
  • Léon Werth
»Als die Zeit stillstand«
  • Ute Frevert
»Die Politik der Demütigung«
  • Götz Aly
»Volk ohne Mitte«

Sachbuch

  • Barton Gellman
»Edward Snowden und die dunkle Geschichte der Überwachungsindustrie seit 9/11«
  • »Migration föderal«
  • Erwin Thoma
»Die Rückkehr der Bäume in unser Leben«
  • Siddhartha Mukherjee
»Das Gen«
  • Andrew Solomon
»Saturns Schatten«
  • Kris Sanchez
»Verschwinden Kalorien, wenn man sie mit Käse überbackt?«
  • Bernd Gieseking
»Gefühlte Dreißig – Ein Hoffnungsbuch für Männer um die Fünfzig«
  • Ethel Matala de Mazza
»Der populäre Pakt«
  • Matteo Civaschi

+
Matteo Pavesi
»Großes Kino in 5 Sekunden«
  • Frido Mann

+
Christine Mann
»Es werde Licht«
  • Harald Welzer
»Welzer wundert sich«
  • Remo H. Largo
»Das passende Leben«

Über Jürgen Matthäus + Frank Bajohr

Dr. Jürgen Matthäus,geboren 1959, ist Direktor der Forschungsabteilung am Jack, Joseph and Morton Mandel Center for Advanced Holocaust Studies des United States Holocaust Memorial Museum in Washington, DC. Auf Deutsch erschien von ihm zuletzt ›Dokumente der Einsatzgruppen in der Sowjetunion‹, 3 Bde. (Hg. mit Klaus-Michael Mallmann, Martin Cüppers und Andrej Angrick, 2011 – 2014).

Mehr über Jürgen Matthäus

Jürgen Matthäus
Foto: privat

Dr. Frank Bajohr,geboren 1961, ist Wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte und Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Er war bis 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und arbeitete als Fellow u. a. in Yad Vashem/Israel und am US Holocaust Memorial Museum in Washington.
Bei Fischer erschien von ihm u. a.: ›Parvenüs und Profiteure. Korruption in der NS-Zeit‹ (2001) und ›»Unser Hotel ist judenfrei«. Bäder-Antisemitismus im 19. und 20. Jahrhundert‹ (2003).

Mehr über Frank Bajohr

Frank Bajohr
© privat
0 Artikel  0 €