Zsuzsa Bánk Die hellen Tage

Die hellen Tage
 

Zsuzsa Bánk Die hellen Tage

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Inhalt

In einer süddeutschen Kleinstadt erlebt das Mädchen Seri helle Tage der Kindheit: Tage, die sie im Garten ihrer Freundin Aja verbringt, die aus einer ungarischen Artistenfamilie stammt und mit ihrer Mutter in einer Baracke am Stadtrand wohnt.
Aber schon die scheinbar heile Welt ihrer Kindheit in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts hat einen unsichtbaren Sprung: Seris Vater starb kurz nach ihrer Geburt, und Ajas Vater, der als Trapezkünstler in einem Zirkus arbeitet, kommt nur einmal im Jahr zu Besuch. Karl, der gemeinsame Freund der Mädchen, hat seinen jüngeren Bruder verloren, der an einem hellblauen Frühlingstag in ein fremdes Auto gestiegen und nie wieder gekommen ist.
Es sind die Mütter, die Karl und die Mädchen durch die Strömungen und Untiefen ihrer Kindheit lotsen und die ihnen beibringen, keine Angst vor dem Leben haben zu müssen und sich in seine Mitte zu begeben.
Zsuzsa Bánk erzählt die Geschichte dreier Familien und begleitet ihre jungen Helden durch ein halbes Leben: Als Seri, Karl und Aja zum Studium nach Rom gehen, wird die Stadt zum Wendepunkt ihrer Biographien – und zur Zerreißprobe für eine Freundschaft zwischen Liebe und Verrat, Schuld und Vergebung.

Nach ihrem hochgelobten Debütroman »Der Schwimmer« schreibt Zsuzsa Bánk die bewegende Geschichte dreier Kinder, die den Weg ins Leben finden. »Die hellen Tage« ist ein großes Buch über Freundschaft und Verrat, Liebe und Lüge – über eine Vergangenheit, die erst allmählich ihre Geheimnisse enthüllt, und die Sekunden, die unser Leben für immer verändern.



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Bibliografie

Roman

Taschenbuch Preis € (D) 11,00 | € (A) 11,40
ISBN: 978-3-596-18437-8
lieferbar

544 Seiten,
FISCHER Taschenbuch
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Über Zsuzsa Bánk

Zsuzsa Bánk, geboren 1965, arbeitete als Buchhändlerin und studierte anschließend in Mainz und Washington Publizistik, Politikwissenschaft und Literatur. Heute lebt sie als Autorin mit ihrem Mann und zwei Kindern in Frankfurt am Main. Für ihren ersten Roman »Der Schwimmer« wurde sie mit dem aspekte-Literaturpreis, dem Deutschen Bücherpreis, dem Jürgen-Ponto-Preis, dem Mara-Cassens-Preis sowie dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet. Für ...

Mehr über Zsuzsa BánkZur Autoren-Webseite

Zsuzsa Bánk
Foto: Gaby Gerster


Interview

Interview mit Zsuzsa Bánk zu ›Die hellen Tage‹, 25.03.2011
Jürgen Hosemann: Frau Bánk, Sie sind gelernte Buchhändlerin. Wenn Sie noch selbst im Laden stehen würden – wüssten Sie mit welchen Worten Sie Ihren neuen Roman ›Die hellen Tage‹ einem noch unentschlossenen Leser vorstellen würden?

Zsuzsa Bánk: Ich würde sagen, hier wird eine Kindheit in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts beschrieben, in einer kleinen süddeutschen Provinzstadt. Es geht um die ewig um den Menschen kreisenden Themen Liebe und Verrat, Schuld und Vergebung, Schicksal oder Zufall. Drei Kinder finden sich und schließen Freundschaft fürs Leben. Gegen alle Widerstände und trotz vieler Enttäuschungen bleiben sie einander nah bis ins Erwachsenenalter, sind unersetzlich füreinander. Drei Familiengeschichten werden parallel erzählt, irgendwann beginnen sie, ineinander zu greifen, die Lebenslinien kreuzen sich, ein Figurenkarussell beginnt sich zu drehen. Aus vielerlei Dreiecken ist der Roman gebaut, die Familien setzen sich jeweils aus drei Figuren zusammen. Dreiecksbeziehungen werden geflochten, nicht nur die Kinder, auch ihre Mütter bilden ein Dreieck, sie gehen langsam aufeinander zu, überwinden ihre Vorbehalte und lernen einander zu stützen. Am Anfang stand für mich die Frage, was ist dem Menschen zuzumuten, und inwieweit sind wir überhaupt in der Lage, uns von unserer Kindheit zu befreien. Kurzum: Was bestimmt eigentlich unsere Lebenswege?

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