Jede Familie ist anders. Besonders Fridas. Ein herrlich skurriler, herzzerreißender Coming-of-Age-Roman über das Aufwachsen als Tochter eines Gefängnisdirektors.
Timofey Wolf
Fridas Vater ist der Rolle des Gefängnisdirektors ebenso wenig gewachsen wie seiner Vaterrolle. Er raucht und trinkt zu viel, zitiert in einer Tour große Literaten und hat ein Verhältnis zu seinem Handstaubsauger, das manche obsessiv nennen würden. Er kann sich einfach nicht merken, wie alt Frida ist, und in seinem Bestreben, eine wehrhafte Frau aus ihr zu machen, schießt er deutlich übers Ziel hinaus. Seinen Häftlingen fühlt er sich näher als seinen Kollegen bei der Justiz, aber für die vielen Ausbrüche in jüngster Zeit kann er wirklich nichts.
Constance Wolf
Fridas Mutter ist eine renommierte Kinderpsychiaterin und ständig auf Kongressen unterwegs. Zu Hause widmet sie sich aufopferungsvoll der Therapie des »Schreimädchens« – eines verhaltensgestörten Mädchens, auf das Frida rasend eifersüchtig ist. Um die Aufmerksamkeit ihrer Mutter auf sich zu ziehen, täuscht Frida Zwangsneurosen vor und platziert Fachbücher über Selbstmord bei Kindern und Jugendlichen prominent auf ihrem Nachttisch.
Und Frida Wolf?
Als ein tragischer Unfall das fragile Gleichgewicht der Familie zum Kippen bringt, ist es Frida, die alles zusammenhält. Mit trotzigem Humor und Eigensinn sucht sie einen Weg aus dem elterlichen Chaos. Und dazu muss sie das Gefängnis hinter sich lassen und herausfinden, wer Frida ohne den emotionalen Ballast ihrer Eltern eigentlich ist.
Ein entwaffnend komischer, tief trauriger Roman über das Erwachsenwerden.
Einzigartiges Setting: Die bizarre Welt eines maroden Gefängnisses als Kulisse für eine besondere Kindheit.
Unvergessliche Charaktere: Es ist unmöglich, diese exzentrische Familie nicht ins Herz zu schließen.
- Stilistisch außergewöhnlich und vielfach ausgezeichnet: Mit dem wichtigsten Leser- und Debütpreis der Niederlande ausgezeichnet und für zahlreiche Preise nominiert.