Martin Seel Nichtrechthabenwollen

Gedankenspiele

Nichtrechthabenwollen
 

Martin Seel Nichtrechthabenwollen

Gedankenspiele

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Inhalt

Müssen Philosophierende jederzeit recht haben wollen, selbst dann, wenn sie schreiben? Nein, antwortet Martin Seel: Sie müssen es nicht, wenn sie so frei sind, Gedankenspiele zu spielen, ohne Angst vor den Abenteuern der Künste zu haben. Wie das geht, führt dieses Buch aus der Perspektive der halb fiktiven, halb realen Figur dessen, der es gerade schreibt, in drei Runden vor. Die erste erkundet Wege, dem Zwang zum Rechthabenwollen zu entkommen. Die zweite überlässt sich diesen Abwegen in einem Feuerwerk von Gedanken und Bildern. Die dritte erzählt davon, wie es dazu kam, dass der Autor jemand geworden ist, der nicht mit sich im Reinen sein möchte. Auf dem schmalen Grat zwischen Philosophie und Literatur entwickelt sich so ein zugleich philosophischer und literarischer Versuch über das Verhältnis beider Schreibarten und ihrer Stellung zum übrigen Leben.



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Bibliografie

Hardcover

Preis € (D) 18,00 | € (A) 18,50
ISBN: 978-3-10-397223-8
lieferbar

160 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Dass in diesem Philosophen, der Tradition der Frankfurter Schule verbunden, ein Aphoristiker mit Groove steckt, haben seine Texte des Öfteren bewiesen.«
Ulrich Rüdenauer, Philosophie Magazin, 24.09.2018

»Wenn Martin Seel der Weisheit begegnen würde - man wäre gern dabei.«
Thomas Ribi, Neue Zürcher Zeitung, 22.12.2018

»Eine befreiende Lektüre.«
Gerhard Mack, NZZ am Sonntag, 02.12.2018

»unterhaltsam, geistreich, mal rührend, mal scharf, mal witzig; es regt an, mal wieder den Faden zu verlieren, um sich genau damit aufs Denken einzulassen.«
Maja Beckers, DIE ZEIT, 22.11.2018



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Über Martin Seel

Martin Seel, geboren 1954 in Ludwigshafen am Rhein, ist Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Bei S. Fischer sind erschienen »Paradoxien der Erfüllung« (2006), »Theorien« (2009), »111 Tugenden, 111 Laster. Eine philosophische Revue« (2011), »Die Künste des Kinos« (2013), »Aktive Passivität« (2014) sowie »›Hollywood‹ ignorieren. Vom Kino« (2017).

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Martin Seel
Foto: Susanne Schleyer

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