Stefan Zweig, Briefe in vier Bänden

Der abschließende vierte Band der Ausgabe versammelt Briefe aus Zweigs letzten zehn Lebensjahren. Nicht nur die politischen Verhältnisse verdüstern sich. Seine Bücher werden verbrannt, sein Haus in Salzburg wird ihm verleidet. Trennungen, Scheidungen, Entfremdungen: von Romain Rolland, dem langjährigen Adressaten vieler Briefe, von seiner Ehefrau Friderike, die gleichwohl weiter zu seinen wichtigsten Vertrauten gehört – neben Korrespondenzpartnern wie Felix Braun und Ben Huebsch. Neue Wohnung in England, neue Ehe. Freunde sterben: Toller, Roth, Herrmann-Neiße. Den überlebenden versucht er zu helfen, bis an die Grenze der Erschöpfung. Vortragsreisen, Übersiedlung nach New York, später nach Brasilien. Dort das Ende.
Dennoch entstehen in diesen Jahren Werke wie die Biographien ›Marie Antoinette‹ und ›Maria Stuart‹, das Libretto zu ›Die schweigsame Frau‹, der Roman ›Ungeduld des Herzens‹ und schließlich, im letzten Jahr, die ›Schachnovelle‹ und die »Erinnerungen eines Europäers« ›Die Welt von Gestern‹.

  1. Briefe 1932-1942
    Briefe 1932-1942
    Erhältlich als:

    Der abschließende vierte Band der Ausgabe versammelt Briefe aus Zweigs letzten zehn Lebensjahren. Nicht nur die politischen Verhältnisse verdüstern sich. Seine Bücher werden verbrannt, sein Haus in Salzburg wird ihm verleidet. Trennungen, Scheidungen, Entfremdungen: von Romain Rolland, dem langjährigen Adressaten vieler Briefe,...

    Zum Buch
  2. Briefe 1920-1931
    Briefe 1920-1931
    Erhältlich als:

    Dieser Band beginnt mit der Eheschließung Stefan Zweigs. Die frühen Jahre der Weimarer Republik mit den politisch motivierten Morden an Matthias Erzberger und an Walther Rathenau, erschüttern ihn sehr, innerlich distanziert er sich mehr und mehr. Dieses Jahrzehnt bringt ihm die große...

    Zum Buch
  3. Briefe 1914-1919
    Briefe 1914-1919
    Erhältlich als:

    Der zweite von insgesamt vier Bänden dieser Auswahlausgabe von Briefen Stefan Zweigs setzt mit August 1914, dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs, ein und endet im Dezember 1919. Hatte der erste Band (1897–1914) Zweigs Entwicklung seiner Individualität und seines künstlerischen Schaffens dokumentiert, so...

    Zum Buch
  4. Briefe 1897-1914
    Briefe 1897-1914
    Erhältlich als:

    Stefan Zweig gehört neben Thomas Mann zu den kontinuierlichsten Briefeschreibern der deutschsprachigen Literatur der Moderne. Um seine »Kunst des Briefes« zu zeigen, hat sein Freund und Nachlaßverwalter Richard Friedenthal 1978 eine Anthologie der Briefe an Freunde herausgegeben. Stefan Zweig empfand es als...

    Zum Buch