Sergej Lebedew Kronos' Kinder

Kronos' Kinder
 

Sergej Lebedew Kronos' Kinder

lieferbar
Bestellen Sie mit dem Warenkorb direkt beim Händler Ihrer Wahl.

Inhalt

In seinem neuen Roman entdeckt Sergej Lebedew seine deutschen Wurzeln.

Als der betrunkene Nachbar in den Gänsen die Deutschen zu erkennen glaubt und sie wildwütig abmurkst, ahnt der kleine Kirill, dass das Verhältnis von Russen und Deutschen ein besonderes sein muss. Seine Großmutter Karolina kann so manche Geschichte erzählen, sie ist die letzte Überlebende aus dem deutschen Zweig der Familie. Mit Karolinas Erinnerungen im Gepäck zieht der inzwischen erwachsene Kirill los und sucht in Leipzig, Halle und Münster nach seinen deutschen Ursprüngen. Auf der Suche nach seinen Ahnen findet Kirill quer durch zwei Jahrhunderte deutsch-russische Geschichte. Nicht unmöglich, dass sich in der Schlacht von Stalingrad zwei Verwandte als Feinde gegenüberstanden. Spannend zeigt Sergej Lebedew in seinem sehr persönlichem Roman, wie eng und wie tragisch die deutsche mit der russischen Geschichte verknüpft ist.



Zur Leseprobe Buch empfehlen

Bibliografie

Hardcover
Originalsprache: Russisch
Übersetzt von: Franziska Zwerg

Preis € (D) 24,00 | € (A) 24,70
ISBN: 978-3-10-397373-0
lieferbar

384 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»[Es gelingt] Sergej Lebedew die Geschichte der Russlanddeutschen im Zarenreich und der Sowjetunion mit dem passionierten Blick eines Nachgeborenen eindrucksvoll in Erinnerung zu rufen.«
Eberhard Falcke, Deutschlandfunk, 16.11.2018

»eine beeindruckende Erzählung über Menschen in den Wechselfällen der Geschichte, in Zeiten des Neubeginns und Aufbruchs und in Zeiten anhaltender Gewalt«
Christine Hamel, Bayerischer Rundfunk, 09.12.2018

»irrlichternd schöne Bilder […] wuchtige Vergleiche, nie gehörte Metaphern, haarsträubende Geschichten [...] Ein Buch wie eine Séance.«
Harald Jähner, Frankfurter Rundschau, 23.12.2018



Buchtipps

Zeitgenössische Literatur (intern.)

  • Alaa al-Aswani
»Der Jakubijân-Bau«
  • Georges-Arthur Goldschmidt
»Ein Wiederkommen«
  • Andrew Sean Greer
»Mister Weniger«
  • Gabriel Katz
»Der Klavierspieler vom Gare du Nord«
  • Colson Whitehead
»Zone One«
  • Anne Carson
»Rot«
  • Patrick Leigh Fermor
»Rumeli«
  • Orhan Pamuk
»Die rothaarige Frau«
  • Violaine Huisman
»Die Entflohene«
  • Peter Carey
»Das schnellste Rennen ihres Lebens«
  • Kenzaburô Ôe
»Der Tag, an dem Er selbst mir die Tränen abgewischt«
  • Richard Powers
»ORFEO«

Über Sergej Lebedew

Für »Kronos‘ Kinder« hat Sergej Lebedew in den Archiven von Halle und Berlin seine deutschen Wurzeln recherchiert. Lebedew arbeitete nach dem Studium der Geologie als Journalist. Gegenstand seiner Romane sind für den 1981 Geborenen die russische Vergangenheit, insbesondere die Stalin-Zeit mit ihren Folgen für das moderne Russland. Lebedew lebt in Berlin.

Mehr über Sergej Lebedew

Sergej Lebedew
Foto: (c) James Hill/laif

Mehr zu diesem Buch

hundertvierzehn.de
0 Artikel  0 €