Olga Martynova Über die Dummheit der Stunde

Essays

Über die Dummheit der Stunde
 

Olga Martynova Über die Dummheit der Stunde

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Inhalt

»Wir sehen die Gegenwart gar nicht. Noch nicht.«

Was verändert sich gerade, in Deutschland, in Europa, weltweit? Kann Literatur überhaupt etwas zur Erkenntnis der Gegenwart beitragen? Welche Rolle spielt die Vergangenheit dabei? Und sollte die Literatur wieder politischer werden? Olga Martynova reist ins heutige Jerusalem und zurück in die Sowjetunion der achtziger Jahre. Sie trifft Künstler und Intellektuelle in ihrer Heimatstadt St. Petersburg und auf der Krim, und immer wieder wirft sie die Frage auf, wie Literatur mit den Schrecken der Zeit und der Tragik des Lebens umgeht. Im Reisegepäck hat sie dabei Autoren wie Joseph Brodsky und Paul Celan, Ossip Mandelstam und Ovid. Olga Martynovas Essays sind hellwach und hoch reflektiert. Es sind literarische Grenzgänge zwischen Gegenwart und Vergangenheit, sensible Momentaufnahmen einer unruhigen Welt.



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Bibliografie

Hardcover Preis € (D) 22,00 | € (A) 22,70
ISBN: 978-3-10-002433-6
lieferbar

304 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Es ist tatsächlich eines der hilfreichsten Bücher, die man sich angesichts der bis ins Heimatministerielle hochgepushten Debatten über das Eigene und das Fremde vornehmen kann.«
Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 06.04.2018



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Über Olga Martynova

Olga Martynova, 1962 bei Krasnojarsk in Sibirien geboren, wuchs in Leningrad auf und studierte dort russische Sprache und Literatur. 1991 zog sie nach Deutschland. Sie schreibt Gedichte (auf Russisch) und Essays und Prosa (auf Deutsch). Mit ihrem Romandebüt »Sogar Papageien überleben uns« (2010) kam sie auf die Longlist des Deutschen Buchpreises. 2011 erhielt sie den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis und den Roswitha-von-Gandersheim-Preis. ...

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Olga Martynova
Foto: Jürgen Bauer

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