Preise und Nominierungen

Ingeborg-Bachmann-Preis und Publikumspreis gehen an Lena Schätte

Bachmannpreis
© ORF/Johannes Puch

Wir freuen uns sehr, dass unsere Autorin Lena Schätte den renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis sowie den Publikumspreis (BKS Bank und Festivalschreiberin beim Carinthischen Sommer) gewonnen hat.

Der Ingeborg-Bachmann-Preis ist mit 30.000 Euro dotiert und gilt als eine der wichtigsten literarischen Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum. Die Jury begründete die Entscheidung für ihren Text unter anderem wie folgt:

Der Text sei von „existenzieller Wucht“, sagte Juror Thomas Strässle in seiner Laudatio. „Die Sprache ist in ihrer Schönheit und Schlichtheit unübertrefflich.“

Neben dem Hauptpreis der Jury durfte sich die Autorin auch über den Publikumspreis (gestiftet von der BKS Bank, verbunden mit dem Amt der Festivalschreiberin beim Carinthischen Sommer) freuen, der durch die Zuschauerinnen und Zuschauer des Literaturbewerbs vergeben wird. Der Preis ist dotiert mit 7.000 Euro und zusätzlich 3.000 Euro für die Position der Festivalschreiberin.

Die offizielle Verleihung der Auszeichnungen fand im Rahmen der Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt statt.

Wir gratulieren Lena Schätte von Herzen zu dieser besonderen Auszeichnung und freuen uns mit ihr!

Portrait von Lena Schätte
© Boris Breuer
Lena Schätte

Lena Schätte, geboren 1993 in Lüdenscheid, debütierte 2014 mit dem Roman »Ruhrpottliebe«. In den Folgejahren arbeitete sie als Psychiatriekrankenschwester im Ruhrgebiet, bis sie 2020 ein Studium des Literarischen Schreibens am Deutschen Literaturinstitut Leipzig aufnahm. Heute betreut sie suchtkranke Menschen in Lüdenscheid – und schreibt. Für ihren Roman »Das Schwarz an den Händen meines Vaters« wurde Lena Schätte mit dem W.-G.-Sebald-Literaturpreis und dem Förderpreis Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet; der Roman stand zudem auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2025. 

Zur AutorinBücher von Lena Schätte