Moderiertes Gespräch

Stephan Anpalagan beim Aalener Salon

Stephan Anpalagan ist Theologe, Journalist und Autor. Er kommentiert z.B. für die Tagesschau aktuelle gesellschaftliche Themen. Im Herbst 2023 hat Stephan Anpalagan ein Buch veröffentlicht, in dem er der Frage nach der deutschen Heimat nachgeht. Er findet eine Heimat, die für Menschen in Armut oder Zuwanderungsgeschichte unzugänglich ist. Und das häufig über Generationen hinweg. Für Stephan Anpalagan entsteht nun das, was er in seinem Buchtitel "Kampf und Sehnsucht in der Mitte der Gesellschaft" nennt. Wer das Glück hat, zur Mitte zu zählen, darf nicht nur über sich selbst, sondern auch über die Ränder bestimmen: links und rechts, oben und unten, aber auch drinnen und draußen. Stephan Anpalagan schaut genauer hin und erklärt, was »die Mitte« auszeichnet und warum sie so sehnsuchtsvoll umkämpft ist. Im ersten Aalener Salon stellt Stephan Anpalagan seine Thesen vor und anschließend bringt Ihre Gastgeberin Claudia Lichtwer ihn ins Gespräch mit dem Publikum. Sie sind herzlich eingeladen, bei einem Brunch mitzudiskutieren.

  • Moderation:  Claudia Lichtwehr
  • Aalen, vhs Aalen e.V. Torhaus - Paul-Ulmschneider-Saal
  • 25.02.2024
  • 11:00 Uhr
  • 20,00 € (regulär)

Ein Buch über Heimat. Und Liebe. Und Liebeskummer. Ein Buch über uns alle.

In »Kampf und Sehnsucht in der Mitte der Gesellschaft« schreibt der Theologe und Autor Stephan Anpalagan über Heimat. Unsere Heimat. Es ist ein Buch über Menschen, die sagen »Ich liebe dieses Land so sehr. Aber dieses Land liebt mich nicht zurück.« Es ist eine Geschichte über den Liebeskummer, den Menschen verspüren, die seit Jahren, Jahrzehnten und Generationen in unserem Land leben und dennoch keine Heimat finden. Es ist ein Buch über das »Wir« in »Wir sind das Volk« und das »Du« in »Du bist Deutschland«. Es ist ein Buch über Deutschland. Ein Deutschlandbuch. Eine Erzählung über die italienischen Gastarbeiter, den deutschen Fußball, die deutsche Leitkultur und die deutsche Bahn. Es ist ein Ausblick darauf, wie der Rassismus in unserem Land den Fachkräftemangel verschärft und was wir dagegen tun können. Vor allem aber, wie wir dieses Land zu einer besseren Heimat machen. Für uns alle.

»Mit Witz und Schärfe und nicht ganz ohne Sympathie denkt Stephan Anpalagan in diesem Buch über die Deutschen nach, die sich so nach der Mitte sehnen, und er fragt, was diese Sehnsucht für die bundesrepublikanische Demokratie bedeuten kann.« Hedwig Richter

»Von diesem Buch geht eine ganz eigene Faszination aus. Stil, Erzählweise, all das hat mich wirklich gepackt, in meine Jugend zurückgeworfen, an meine Eltern erinnert. Stephan Anpalagan schafft es, den Bogen von den 1950ern bis zur jüngsten Vergangenheit zu schlagen, ohne dabei unterkomplex zu werden. Analytisch immer auf das Wesentliche fokussiert. Man möchte schreien – und dennoch ist es ein Lesevergnügen!« Carlo Masala

»An der Familientafel Deutschland ist Stephan Anpalagan der Lieblingscousin, der so humorvoll erzählen kann – und dich danach mit ein, zwei kritischen Fragen zum Stocken bringt.  Differenziert und schonungslos seziert er unsere affektgeladene Neurosenrepublik und begibt sich an einen Ort, den kaum einer zu beschreiben vermag: die Mitte.« Micky Beisenherz

Veranstaltungsort

vhs Aalen e.V. Torhaus - Paul-Ulmschneider-Saal
Gmünder Straße 9
7343 Aalen


https://www.vhs-aalen.de/kurssuche/kurs/241-10020


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Preise

Eintritt: 20,00 € (regulär)