Vortrag

Michael J. Sandel - Das Unbehagen in der Demokratie

Wir stehen am Anfang eines großen Wahljahres, in Österreich wie in den USA. Und wir sehen: Unsere Gegenwart hat ein Demokratie-Problem. Zum einen ist unsere Gesellschaft zunehmend gespalten, getrieben von Populismus und sozialer Ungleichheit, angeheizt durch soziale Medien. Zum anderen hat die Politik durch jahrzehntelange neoliberale Deregulierung eine global ausgerichtete Wirtschaft gestärkt, die nun der Politik den Rang abläuft und dabei einseitig auf Konsum und Wachstum, und zu wenig auf Gemeinwohl ausgerichtet ist. Michael Sandels bahnbrechende Neoliberalismus-Kritik eröffnet ein Verständnis der Entfremdung der Menschen von der Demokratie in einem werteneutralen Liberalismus. Damit bereitet er die Grundlage für Überlegungen, wie wir Wirtschaft demokratisch gestalten, und das zivilgesellschaftliche Leben aufbauen können.

  • Moderation:  Angelika Striedinger
  • Wien, Außenstelle des Parlaments
  • 18.01.2024
  • 18:00 Uhr
  • Kostenpflichtig

Zur Veranstaltung Vortrag und Gespräch mit Michael Sandel finden in englischer Sprache statt. Eröffnung und einleitende Worte Doris Bures, Präsidentin des Karl-Renner-Instituts Vortrag und Diskussion Michael Sandel, Professor an der Harvard University Moderation Angelika Striedinger, Karl-Renner-Institut Nach der Veranstaltung laden wir zum Getränkeempfang und es gibt die Gelegenheit, Bücher von Michael Sandel signieren zu lassen.

Veranstaltungsort

Außenstelle des Parlaments
Stubenring 8-10
1010 Wien


Anmeldung unter: https://renner-institut.at/veranstaltungen/das-unbehagen-in-der-demokratie-was-die-ungezugelten-markte-aus-unserer-gesellschaft-gemacht-haben/register


Weitere Informationen zur Veranstaltung

Preise

Eintritt: Kostenpflichtig