Björn Kern

Das Beste, was wir tun können, ist nichts

Das Beste, was wir tun können, ist nichts
 

Björn Kern

Das Beste, was wir tun können, ist nichts

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Inhalt

»Nichtstun heißt ja nicht, dass ich nichts tue. Nichtstun heißt, die falschen Dinge sein zu lassen.«

In seinem neuen Buch ›Das Beste, was wir tun können, ist nichts‹ erzählt der preisgekrönte Schriftsteller Björn Kern, wovon wir alle träumen: Mehr Zeit, weniger Arbeit, mehr Leben. Wunderbar komisch und charmant schildert er seinen ganz eigenen Abschied von Fleiß und Tatendrang hin zu mehr Gelassenheit.

»Früher war ich effizient, leistete sogar Multitasking. Eine scheußliche Fähigkeit, die einem noch fragilen Nichtstun schnell Schaden zufügt. Es kam vor, dass ich links das Kind auf dem Arm hielt, während ich rechts die Maus bediente, dabei aber telefonierte. In meinen dunkelsten Stunden kaufte ich bei Tchibo ein und rief bei Hotlines an. Bis mir klar wurde: So konnte es nicht weitergehen. Was war zu tun? Irgendwann ging es mir auf: Nichts!«

Björn Kern beschließt, auf einen alten Hof in den verlassenen Weiten des Oderbruchs zu ziehen. Seither arbeitet er so wenig wie möglich und verbringt seine Tage größtenteils auf einer Bank unter einem Birnbaum. Von dort aus erzählt er ebenso inspirierende wie pointierte Geschichten vom Nichtstun, in denen er nicht zuletzt auf ganz praktische Fragen eingeht: Ich habe einen Job, den ich nicht kündigen kann – was tun? Wie schaffe ich es, keinen neuen Rechner und kein neues Smartphone zu kaufen, geschweige denn eine Klappsense vom Baumarkt mit Plastikgriff? Warum macht Nichtstun so glücklich und rettet nebenbei auch noch die Welt?

›Das Beste, was wir tun können, ist nichts‹ ist Memoir und Manifest zugleich, Anleitung und Aufruf an alle, die vor »zu viel Arbeit« und »zu wenig Zeit« gerade dabei sind, das Beste im Leben zu verpassen.



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Bibliografie

Sachbuch

E-Book Preis € (D) 9,99
ISBN: 978-3-10-403663-2
lieferbar

FISCHER E-Books
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Eine Art Anleitung zum gehobenen Ausstieg aus dem kapitalistischen Hamsterrad.«
Vladimir Balzer, Mitteldeutscher Rundfunk, Figaro, 16.03.2016

»Hier schreibt einer, der sich dringend auch seines eigenen Ehrgeizes entledigen möchte. Das macht er amüsant, persönlich und klug. «
Marcela Drumm, Westdeutscher Rundfunk, WDR 5, 29.03.2016

»Bei allem ironischen, humorvollen Ton gibt Björn Kern dem Leser auch nachdenkenswerte Impulse mit.«
Roswitha Frey, Badische Zeitung, 02.04.2016

»Das Buch ist eine interessante Mischung aus Essay und Roman – und seine Lektüre ist dem Nichtstun entschieden vorzuziehen.«
Hannoversche Allgemeine Zeitung, 16.04.2016

»Björn Kern ist es gelungen, lebensphilosophische Betrachtungen, charmante Selbstironie mit gnadenloser Konsumkritik und provokativen Hypothesen zu einem unheimlichen Lesevergnügen zu verbinden.«
Österreichischer Rundfunk, 02.05.2016

»den Ausbau seines Traums in Neulangsow hat er in seiner Hymne auf das Nichtstun beschrieben, mit viel Selbstironie und Humor und Menschenfreundlichkeit «
Werner van Bebber, Der Tagesspiegel, 03.06.2016

»Mit der Fähigkeit zur ironischen Selbstbetrachtung und einer angenehm unideologischen Haltung nimmt uns Björn Kern mit ins wahre Wunderland«
Manuela Reichart, Rundfunk Berlin Brandenburg, 06.06.2016

»Einziges notwendiges Selbsthilfebuch der Geschichte.«
Boris Pofalla, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 10.07.2016



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Über Björn Kern

Björn Kern, 1978 im Südschwarzwald geboren, veröffentlichte u.a. die preisgekrönten Romane „Einmal noch Marseille“ und „Die Erlöser AG“, die fürs ZDF verfilmt wurde. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, wie den Brüder Grimm Preis und zuletzt das Berliner Senatsstipendium. Bei FISCHER Taschenbuch erschien bisher »Das Beste, was wir tun können, ist nichts«, in dem er die Frage stellt, wie wir durch Nichtstun die Welt retten. Björn Kern lebt in Berlin und im Oderbruch.

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Foto: Suskia
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