Ich gab dir Augen, und du blicktest in die Finsternis
Roman | Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 (Übersetzung)
Übersetzt von: Petra Zickmann
Petra Zickmann über die Übersetzung von »Ich gab dir Augen, und du blicktest in die Finsternis« von Irene Solà
Was war beim Übersetzen die größte Herausforderung?
»Nach meinem Empfinden stellt dieser Roman in dreierlei Hinsicht besondere Ansprüche an die Übersetzung: Zum einen muss sie der opulenten und gleichzeitig sehr präzisen Sprache gerecht werden. Irene Solà ist ursprünglich Lyrikerin, ihre Prosa hat Klang, Rhythmus, Sensibilität und Bildgewalt und das Deutsche schon mal von vornherein einen völlig anderen Sound. Zudem umfasst die Geschichte sieben Generationen, mehrere Epochen und ein Ensemble von über zwanzig Personen mit komplexen Verwandtschaftsverhältnissen. Wenn die Erzählung dann auch noch assoziativ zwischen Figuren, Szenarien und Jahrhunderten hin- und herspringt, muss die Übersetzung die beabsichtigten Verwirrungsmomente natürlich nachbilden, aber aufpassen, jeden Faden auch wieder entsprechend aufzunehmen. Und schließlich musste ich eine Menge lesen und lernen, über Gott und vor allem über den Teufel, Mythologisches und Historisches, in der katalanischen Kultur, in Glauben, Aberglauben und Folklore tief Verwurzeltes, um genau zu verstehen, wovon ich rede.«
- Verlag: FISCHER E-Books
- Übersetzt von: Petra Zickmann
- Erscheinungstermin: 27.08.2025
- Lieferstatus: Sofort per Download lieferbar
- ISBN: 978-3-10-491970-6
- 256 Seiten
- entspricht den Vorgaben der EPUB Accessibility Specification 1.1
- keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert (bis auf)
- logische Lesereihenfolge eingehalten
- hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
- ARIA-Rollen vorhanden
- alle Texte können angepasst werden
- alle zum Verständnis notwendigen Inhalte über Screenreader zugänglich
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- navigierbares Inhaltsverzeichnis
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[...] Solàs Roman ist ein Feuerwerk des magischen Denkens.
Sebastian Hammelehle, Der Spiegel, 21. November 2025 -
Eine wirklich zauberhafte Lektüre voller Mystik und Magie.
Daniel Schieferdecker, Szene Hamburg, 27. September 2025 -
Überwältigend magischer Realismus ist das, wortopulent, bildmächtig.
Alexander Kluy, Buchkultur, 10. Oktober 2025 -
Mit ihrer Verknüpfung von feministischer Mythologie, katalanischer Folklore und magischem Realismus erschafft Solà etwas Originelles, altertümlich und zugleich ins Heute ragend.
Amelie Sittenauer, taz - Literaturbeilage, 15. Oktober 2025 -
[...] ein tiefgründiges, ungewöhnliches, höchst literarisches und äußerst finsteres Generationenporträt
Tim Lemke, VIRUS, 10. November 2025 -
Das Publikum [...] erwartet großer Lesegenuss, ein sinnenfrohes Kunstwerk
Sebastian Hammelehle, Der Spiegel, 21. November 2025 -
Überbordend die Sprache, derb, detailverliebt und kompromisslos.
Malena Ruder, NZZ am Sonntag - Bücher am Sonntag, 30. November 2025 -
Ein Buch für Hartgesottene und Rätsellöserinnen
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 20. Dezember 2025 -
Uneingeschränkte Leseempfehlung!
Matthias Friedrich, tralalit Magazin für übersetzte Literatur, 09. März 2026 -
[...] Solà [hat] einen ganz eigenen literarischen Kosmos geschaffen, der [...] Kurzschlüsse zwischen regionaler Folklore und erzählerischer Moderne herstellt.
Jobst Welge, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. April 2026