Carolin Emcke Wie wir begehren

Wie wir begehren
 

Carolin Emcke Wie wir begehren

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Inhalt

Wer sind wir? Wer können wir sein, wer wollen wir sein,
wenn wir anders sind als die Norm ?

Entdecken wir das Begehren oder entdeckt das Begehren uns? Wie frei sind wir, unser Begehren zu leben? Hat es nur eine Form oder ändert es sich, wird tiefer, zarter, radikaler?
In ihrem so persönlichen wie analytischen Text schildert Carolin Emcke das Suchen und die allmähliche Entdeckung des eigenen, etwas anderen Begehrens. Sie erzählt von einem homosexuellen Coming of Age, von einer Jugend in den 1980er Jahren, in der über Sexualität nicht gesprochen wurde. Sie buchstabiert die vielen Dialekte des Begehrens aus, beschreibt die Lust der Erfüllung, aber auch die Tragik, die gesellschaftliche Ausgrenzung dessen, der sein Begehren nicht artikulieren kann. Eine atemberaubend ehrliche Erzählung, die gleichermaßen intim wie politisch ist.

»Ein eindrückliches Buch über Liebe und Freiheit.«
Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung

»Carolin Emcke (…) arbeitet mit einer gedanklichen und sprachlichen Präzision, die ihresgleichen sucht, und einem intellektuellen Mut, der bewundernswert ist.«
Heribert Prantl



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Bibliografie

Sachbuch

Taschenbuch Preis € (D) 9,99 | € (A) 10,30
ISBN: 978-3-596-18719-5
lieferbar

256 Seiten,
FISCHER Taschenbuch
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Dieser Essay ist ein wunderbarer und aufrichtiger Text, der es wagt, sich auf die Spurensuche des eigenen Lebens zu begeben«
Lerke von Saalfeld, Südwestrundfunk, SWR 2 (Buchforum), 13.05.2012

»ein poetisches, einfühlsames Buch, das ohne Groll, aber unmissverständlich auf Widersprüche hinweist und Gemeinplätze und Ansichten so scharf seziert, bis ihre verborgenen Motive sichtbar werden.«
Adrienne Braun, Stuttgarter Zeitung, 18.04.2012

»ein hohes intellektuelles Vergnügen.«
Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 24.04.2012

»Dieses Buch klärt […] nicht zuletzt jene auf, die sich schon für aufgeklärt hielten. Klug und unterhaltsam, sagt es uns […] wie wir begehren können.«
Katharina Teutsch, Philosophie Magazin, März/April 2012

»Vor allem darum geht es in diesem Buch: Möglichkeiten offenzuhalten […], Achtung vor Andersartigkeit zu evozieren, vor anderen Körpern, anderen Gedanken, Überzeugungen, Religionen auch.«
Verena Lueken, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Blitzgescheit und stilistisch grandios«
Denis Scheck, WDR Fernsehen (West ART), 15.03.2012

»eine glasklare, ungemein präzise Sprache, […] klug und empathisch […] Großartig!«
Badische Zeitung, 05.11.2012

»Die Autorin zeigt sich zart und verletzlich, wütend, leidenschaftlich, klug und nachdenklich. Ein staunenswertes Werk, zu Recht nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse.«
Britta Heidemann, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 06.03.2012



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Über Carolin Emcke

Carolin Emcke, geboren 1967, studierte Philosophie in London, Frankfurt/Main und Harvard. Sie promovierte über den Begriff »kollektiver Identitäten«. Von 1998 bis 2013 bereiste Carolin Emcke weltweit Krisenregionen und berichtete darüber. 2003/2004 war sie als Visiting Lecturer für Politische Theorie an der Yale University. Sie ist freie Publizistin und engagiert sich immer wieder mit künstlerischen Projekten und Interventionen, u.a. die ...

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Carolin Emcke
Foto: © Andreas Labes

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