Christina Dalcher Vox

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Inhalt

In einer Welt, in der Frauen nur hundert Wörter am Tag sprechen dürfen, bricht eine das Gesetz. Das provozierende Überraschungsdebüt aus den USA, über das niemand schweigen wird!

Als die neue Regierung anordnet, dass Frauen ab sofort nicht mehr als hundert Worte am Tag sprechen dürfen, will Jean McClellan diese wahnwitzige Nachricht nicht wahrhaben – das kann nicht passieren. Nicht im 21. Jahrhundert. Nicht in Amerika. Nicht ihr.

Das ist der Anfang.

Schon bald kann Jean ihren Beruf als Wissenschaftlerin nicht länger ausüben. Schon bald wird ihrer Tochter Sonia in der Schule nicht länger Lesen und Schreiben beigebracht. Sie und alle Mädchen und Frauen werden ihres Stimmrechts, ihres Lebensmuts, ihrer Träume beraubt.

Aber das ist nicht das Ende.

Für Sonia und alle entmündigten Frauen will Jean sich ihre Stimme zurückerkämpfen.



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Bibliografie

E-Book
Originalsprache: Englisch
Übersetzt von: Marion Balkenhol, Susanne Aeckerle

Preis € (D) 16,99
ISBN: 978-3-10-490953-0
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Pressestimmen

»Ein feministischer Thriller [...] Christina Dalcher [...] macht deutlich, wie radikal sich das Miteinander verschiebt, sobald es an Dialog fehlt.«
Claudia Voigt, Der Spiegel, 04.08.2018

»[…] ein spannender, entschlossen emotionaler Thriller mit klarem Pinselstrich. […] Eine Parabel darauf, wie fragil Demokratie ist und was sie ausmacht.«
3sat / Kulturzeit, 15.08.2018

»Christina Dalcher erklärt, warum die Sprache uns zum Menschen macht [...]«
Sonja Niemann, Brigitte, 15.08.2018

»Ein überraschendes und ziemlich beklemmendes Buch über Unterdrückung und Macht aber vor allem die Wichtigkeit von Sprache.«
Gesa Wegeng, Westdeutscher Rundfunk, 15.08.2018

»[…] auf eine unheimliche Weise aktuell.«
Jan Ehlert, Norddeutscher Rundfunk, 16.08.2018

»Eine schockierende Geschichte über die Folgen von Unterdrückung und Machtmissbrauch […] liest sich spannend wie ein Thriller […]«
freundin, 22.08.2018

»Rasant, dystopisch, feministisch […] punktgenau platziert in unsere #MeToo-Zeit und das Amerika unter Trump.«
annabelle, 22.08.2018

»Gute Romanidee, erschreckende Vorstellung. Müssen wir drüber reden.«
Barbara, 06.09.2018



Buchtipps

Zeitgenössische Literatur (intern.)

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  • Emmanuelle Pirotte
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»Im Herzen der Gewalt«
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»ORFEO«
  • Colson Whitehead
»Underground Railroad«
  • Yasmina Reza
»Babylon«
  • Yasmina Reza
»Eine Verzweiflung«
  • Fernando Pessoa
»Lissabon - Lisboa«
  • Roberto Bolaño
»Telefongespräche«
  • Carla Guelfenbein
»Die andere Seite der Seele«

Über Christina Dalcher

Christina Dalcher pendelt zwischen den Südstaaten und Neapel. Die gebürtige Amerikanerin, zu deren Helden Stephen King und Carl Sagan zählen, promovierte an der Georgetown University in Theoretischer Linguistik und forschte über Sprache und Sprachverlust. Ihre Kurzgeschichten und Flash Fiction erschienen weltweit in Magazinen und Zeitschriften, u.a. wurde sie für den Pushcart Prize nominiert. »Vox« ist ihr Debütroman.

Mehr über Christina Dalcher



Interview

Christina Dalcher im Interview, 22.08.2018
Lektorat: In »Vox« haben Sie zwei Figuren in direkten Kontrast zueinander gesetzt: Die politisch inaktive Jean und ihre engagierte Freundin Jackie, die an jedem Protestmarsch teilnahm. Was wollten Sie mit diesen beiden Gegensätzen zeigen?
Christina Dalcher: Jackie, die leibhaftig erst später im Roman auftritt, begann als eine Art Spukgespenst, als die bohrende Stimme, die zu Jean sagt: »Hab ich dir doch gesagt, Mädel!« und »Du hast dir dein eigenes Grab geschaufelt, also leg dich hinein.« Jean mag vielleicht niemals zu einer Aktivistin werden, wie Jackie sie ist, doch sie verändert sich im Laufe der Geschichte; sie wird mehr wie ihre Freundin, während sie immer ihre eigene Identität behält. Wir müssen nicht einander kopieren, um im gleichen Team zu spielen, aber wir können viel von Anderen lernen.

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