Klaus Böldl Der Atem der Vögel

Der Atem der Vögel
 

Klaus Böldl Der Atem der Vögel

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Inhalt

Seit zwei Jahren lebt Philipp auf den Färöer Inseln nördlich von Schottland. Er, ein Deutscher Mitte dreißig, ist ein Einzelgänger, seine Tage verbringt er mit ausgedehnten Spaziergängen durch die raue Natur. Von seiner Lebensgefährtin Johanna, einer Krankenhausärztin, entfremdet er sich immer mehr, mit ihrer kleinen Tochter Rannvá hingegen verbindet ihn ein stilles Einvernehmen. Als Johanna und Rannvá auf eine Reise gehen, macht sich auch Philipp auf den Weg: Er beginnt eine Wanderung über die Inseln, die ihn immer tiefer in die Natur führt. Wird er erst im Weggehen zu sich kommen? Wird er erst im Verschwinden seinen Ort finden?



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Bibliografie

Hardcover

Preis € (D) 18,00 | € (A) 18,50
ISBN: 978-3-10-397270-2
lieferbar

144 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Klaus Böldls Porträt eines melancholischen Weltflüchtlings ist zugleich eine fein gesponnene Studie über die Egomanie eines empfindlichen Mannes, der Gast und Einsiedler zugleich sein möchte.«
Ulrich Baron, Süddeutsche Zeitung, 18.11.2017

»Ein großartiges Stück Literatur.«
Andreas Wirthensohn, Wiener Zeitung, 27.05.2017

»Der ›Atem der Vögel‹ ist ein seltsames und seltsam betörendes Buch; eines, das einen aus
dem Alltag hebt«
Frank Keil, taz, 19.05.2017

»ein geradezu kontemplatives Leseerlebnis!«
Andrea Ring, Norddeutscher Rundfunk, 11.05.2017

»Es dürfte kaum einen deutschsprachigen Autor geben, der so raffiniert und pathosfrei psychische Minimalstverschiebungen ins Gefüge des Daseins einbettet.«
Christoph Schröder, Frankfurter Rundschau, 28.04.2017

»Man möchte am liebsten fort und fort die vollendeten Sätze dieser Prosa zitieren, in denen jeden Wort notwendig an seinem Platz steht«
Bettina Schulte, Badische Zeitung, 26.04.2017

»Klaus Böldl hat das Geschick präziser, dichter und dabei anstrengungsloser poetischer Sprachfindung.«
Carolin Herrmann, Coburger Tageblatt, 19.04.2017



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Über Klaus Böldl

Klaus Böldl, geboren 1964 in Passau, debütierte 1997 mit dem Roman ›Studie in Kristallbildung‹. Seither erschienen die Erzählung ›Südlich von Abisko‹, das poetische Reisebuch ›Die fernen Inseln‹, sein Buch über Passau ›Drei Flüsse‹ und die Romane ›Der nächtliche Lehrer‹ und ›Der Atem der Vögel‹. Für sein literarisches Werk wurde Klaus Böldl mit dem Tukan-Preis, dem Brüder-Grimm-Preis, dem Hermann-Hesse-Literaturpreis sowie dem Friedrich-Hebbel ...

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Foto: Thorsten Greve

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