Stephan Wackwitz Die Bilder meiner Mutter

Die Bilder meiner Mutter
 

Stephan Wackwitz Die Bilder meiner Mutter

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Inhalt

Stephan Wackwitz erzählt das Leben seiner Mutter, wie es war und wie es hätte sein können – mit Warmherzigkeit und Einfühlung, mit Intelligenz und Genauigkeit. Hineingeboren in eine schwäbische Industriellenfamilie in Esslingen am Neckar, flieht die 1920 geborene Margot vor dem autoritären Vater ans Berliner Lettehaus, wo sie das Modezeichnen erlernt. Aber trotz frühen künstlerischen Erfolgen und einer Amerikareise gelingt es ihr im Wirtschaftswunder-Deutschland nicht, aus ihrer Begabung mehr zu machen als das Hobby einer Ehefrau und Mutter in der deutschen Provinz. Das 20. Jahrhundert hat Frauen wie ihr alle Möglichkeiten eröffnet – und sofort wieder verschlossen.



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Bibliografie

Hardcover Preis € (D) 19,99 | € (A) 20,60
ISBN: 978-3-10-002420-6
lieferbar

240 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Es ist bestechend, wie Wackwitz aus Zeugnissen, zeitgeschichtlichen Reflexionen und Erinnerungen beiläufig ein deutsches Jahrhundert-Panorama entwirft, in dem das Unglück sich weitervererbt.«
Andrea Köhler, Neue Zürcher Zeitung, 20.10.2015

»Stephan Wackwitz beschreibt in seinen stellenweise illustren Erinnerungen die westliche Nachkriegsordnung als kultur- und sozialgeschichtliche Katastrophe.«
Karin Klus, Freie Presse, 25.09.2015

»Stephan Wackwitz ordnet einem nicht nur Lebensläufe, sondern ein Jahrhundert bundesrepublikanischer Brutalität und Paradigmenwechsel. […]Hut ab vor einem so genau inspizierenden, in- wie aushäusigen Blick.«
Anja Hirsch, Westdeutscher Rundfunk, WDR 3, 04.09.2015

»Verdienstvoll ist Wackwitz‘ Versuch, dem Lebenslauf der Mutter Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Und en passant bekommt der Leser noch eine Mentalitätsgeschichte der Nachkriegsrepublik mitgeliefert.«
Ulrich Rüdenauer, Süddeutsche Zeitung, 18.08.2015

»[…] analysiert Wackwitz in diesem brillanten biographischen Essay die Mechanismen, die Frauen auch im 20. Jahrhundert davon abgehalten haben, ihre Träume umzusetzen.[…] Außerordentlich klug und belesen.«
Mareike Ilsemann, WDR 5, 08.08.2015

»ein äußerst lesenswertes, kluges Buch über deutsche Geschichte und familiäre Verstrickungen.«
Jörg Magenau, Deutschlandradio Kultur, 06.08.2015

»Es sind Beobachtungsschärfe und diagnostische Präsenz, die ›Die Bilder meiner Mutter‹ zu einer ausdifferenzierten Epochenbeschreibung geraten lassen, in die das Einzelleben eingeschlossen ist.«
Christoph Schröder, Frankfurter Rundschau, 29.07.2015

»Das alles ist brillant, stilistisch wie gedanklich, und unbestreitbar mit erheblichem Erkenntnisgewiss zu lesen.«
Ursula März, Die Zeit, 26.11.2015



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Über Stephan Wackwitz

Stephan Wackwitz, geboren 1952 in Stuttgart, studierte Germanistik und Geschichte in München und Stuttgart. Er leitet das Goethe-Institut im weißrussischen Minsk, nach Stationen in Frankfurt am Main, Neu Delhi, Tokio, München, Krakau, Bratislava, New York und Tiflis. Neben zahlreichen Essays schrieb er Romane (›Die Wahrheit über Sancho Pansa‹, ›Walkers Gleichung‹), autobiographische Bücher (›Ein unsichtbares Land‹, ›Neue Menschen‹) sowie die ...

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