Ernst-Wilhelm Händler Das Geld spricht

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Inhalt

Ein erfolgreicher Tech-Gründer möchte 500 Millionen Dollar aus seinem Börsengang anlegen und beauftragt damit einen Frankfurter Banker. Wem soll dieser die enorme Summe anvertrauen? Dem Hedgefonds eines Mathematikers, der gemeinsam mit seinem verschwundenen Bruder hochkomplizierte Modelle entwickelt hat? Einem Selfmademan, der die Zeit anhalten möchte? Oder einer intuitiven und kapriziösen Düsseldorfer Fondsmanagerin?
Bevor die endgültige Entscheidung über die 500 Millionen fällt, bestellt der Gründer den Banker nach New York. Der Banker hofft, dort auch seine Freundin zu treffen. Er weiß nicht, ob er seine Freundin bereits verloren hat oder erst verlieren wird.
Die Rede ist von Sehnsuchtsorten in den Hamptons, von junger chinesischer Kunst und von Frankfurter Tabledance-Bars. Aber vor allem von Menschen, die an die Grenzen ihrer Fähigkeiten und ihrer Gefühle gehen.
Das Geld selbst erzählt. Es strotzt vor Selbstbewusstsein und fühlt sich zugleich unverstanden und gekränkt. Aber es weiß, dass »Finance« mehr mit Ideen, Träumen, Poesie und Kunst zu tun hat als mit Wirtschaftswissenschaft.

»Ich bin die erfolgreichste Sprache, die es gibt.«
Das Geld

»Der Kapitalismus dringt ins Innerste der Menschen vor: Wenn mich das nicht bedrücken würde, wäre ich nicht Schriftsteller geworden.«
Ernst-Wilhelm Händler



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Bibliografie

Hardcover

Preis € (D) 22,00 | € (A) 22,70
ISBN: 978-3-10-397451-5
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400 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Es gibt in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur keinen Autor, der mit Ernst-Wilhelm Händler vergleichbar wäre.«
Christoph Schröder, Journal Frankfurt, 27.11.2019

»reich an grotesken Details und pointierten Dialogen [...] Händlers Romane haben sehr viel mit unserer aktuellen Wirklichkeit zu tun [...]. Höchst unterhaltsam.«
Thomas E. Schmidt, Die Zeit, 21.11.2019

»kaum ein deutscher Schriftsteller kennt sich in der Wirtschaft besser aus«
Bayerischer Rundfunk, 19.11.2019

»ein monströses, anregendes Gedankenkonvolut«
Peter Mohr, Hessischen/Niedersächsische Allgemeine, 18.11.2019

»Ernst Wilhelm Händler dreht mit seinem Roman die Klischeevorstellungen, die wir von der Finanzwelt haben, gleich mehrfach durch die Mangel.«
Carsten Otte, Der Tagesspiegel, 24.10.2019

»Ernst-Wilhelm Händlers Roman ›Das Geld spricht‹ ist ein erkenntnisreiches, manchmal anstrengendes und dann wieder wahnwitzig komisches Lesevergnügen über die Welt der Finanzspekulation.«
Carsten Otte, Südwestrundfunk, SWR 2, 20.10.2019

»Überaus ungewöhnlich kontrastiert eine knapp erzählte Geschichte, kühl wie ein Drehbuch zur TV-Serie ›Bad Banks‹, mit anspruchsvollen Abhandlungen über Wege und Umwege des globalen Finanzwesens.«
Handelsblatt, 10.10.2019

»Ein hochintelligentes Buch über das Innenleben der Finanzwelt und über Kunst und Träume.«
Christoph Schröder, Journal Frankfurt, 01.10.2019

»unterhaltsam, ja spannend und tatsächlich serienkompatibel«
Christoph Bartmann, Süddeutsche Zeitung, 10.09.2019

»Ernst-Wilhelm Händler stellt in der deutschen Literatur eine große Ausnahme dar«
Guido Graf, Westdeutscher Rundfunk, 07.09.2019



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Über Ernst-Wilhelm Händler

Ernst-Wilhelm Händler, 1953 geboren, lebt in Regensburg und München. Er ist Autor der Romane ›München‹, ›Der Überlebende‹, ›Welt aus Glas‹, ›Die Frau des Schriftstellers‹, ›Wenn wir sterben‹, ›Sturm‹, ›Fall‹ und ›Kongress‹ sowie des Erzählungsbandes ›Stadt mit Häusern‹. Mit ›Versuch über den Roman als Erkenntnisinstrument‹ hat Ernst-Wilhelm Händler eine eigene Kulturtheorie vorgelegt, die selbst Züge eines Kunstwerks trägt. Darüber hinaus ...

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Foto: © 2012 Thomas Dashuber / Agentur Focus

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