J.M. Coetzee Der Tod Jesu

Originalsprache: Englisch
Übersetzt von: Reinhild Böhnke
Der Tod Jesu
 

J.M. Coetzee Der Tod Jesu

Originalsprache: Englisch
Übersetzt von: Reinhild Böhnke
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Inhalt

J. M. Coetzee unternimmt in seiner »Jesus-Trilogie« eine Reise an das Ende erzählerischer Gewissheiten. Seine Figuren sind ans Land gespülte Menschen. Sie alle sind auf der Suche nach einer Bedeutung, die über sie hinausreicht, sie mit etwas verknüpft, das ihrem Leben »Sinn« verleiht, so fragil er auch sei.

»Der Tod Jesu« hat unvergleichliche Sogkraft: David, das Kind, wendet sich von der improvisierten Familie ab, die Simon ihm geschaffen hat. Er will ins Waisenhaus, vor allem will er dort in das Fußballteam. Aber es geht nicht lange gut und David liegt im Spital, in das Kinder und Erwachsene pilgern, um seine Geschichten zu hören. Mit jeder Geschichte, die er erzählt, zieht er sich langsam aus dem Leben zurück.

Mit einem Stil, so »scharfsichtig, unsentimental und gnadenlos präzise« (Deutschlandfunk), untersucht der Nobelpreisträger den Abglanz einer Hoffnung, das sanfte Leuchten einer verlorenen Illusion.

Die ersten beiden Bände der Trilogie »Die Kindheit Jesu« (2013) und »Die Schulzeit Jesu« (2018) sind ebenfalls bei S. FISCHER erschienen.



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Bibliografie

Hardcover

Preis € (D) 24,00 | € (A) 24,70
ISBN: 978-3-10-397026-5
lieferbar

224 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»in seiner geheimnisvollen Schlichtheit [...] einer der bedeutendsten Autoren unserer Zeit.«
Ulrich Steinmetzger, Mitteldeutsche Zeitung, 22.02.2020

»diese eigenwillige, aber faszinierende Geschichte [...] erzählt in einer Sprache von fast kinderbuch-hafter Klarheit, aber überaus raffiniert in gebrochenen Bezügen.«
Wolfgang Schneider, WDR3 – Mosaik, 18.02.2020

»Coetzees Sprache [...] kommt ohne das Bemühen aus, zu brillieren.«
Martin Krumbholz, Deutschlandfunk/Büchermarkt, 10.02.2020

»Magie des Erzählens à la Coetzee: einfache Sprache, geheime Spannung, Vielfalt der Deutungsmöglichkeiten und, last but not least, untergründige Zärtlichkeit.«
Gisela Trahms, Welt.de, 09.02.2020

»In den philosophischen Dialogen dieses Buches berührt Coetzee die großen Fragen unserer Zeit«
Marie Schoeß, Bayern 2 (Diwan), 09.02.2020

»Kein frommes Buch [...], sondern ein eigensinniges, nachdenkliches«
Paul Ingendaay, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.02.2020

»Coetzees Romane wollen nicht gelesen, sondern bezwungen werden. Sie sind eine echte Herausforderung.«
Peter Mohr, Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 08.02.2020

»obwohl diese Art reflexiven Schreibens eine Kopfliteratur weitgehend ohne visuelle Reize ist, berührt ›Der Tod Jesu‹ emotional.«
Manfred Loimeier, Mannheimer Morgen, 08.02.2020

»Dialog, Reflexion und ein feines Gespinst kultureller und [...] religiöser Bezüge«
Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung, 03.02.2020

»Seine jüngsten Romane - die von 2013 an [...] erschienene Jesu-Trilogie - lassen sich leicht als literarischer Kommentar auf die globale Flüchtlingskrise lesen.«
Nicolas Freund, Süddeutsche Zeitung, 03.02.2020

»Coetzee [...] spielt [...] einen überraschenden Zug nach dem anderen, beschert seinen Lesern eine fesselnde Partie – und setzt jede erdenkliche Leseerwartung auf atemraubende Weise schachmatt.«
Julia Schröder, Südwestrundfunk/Lesenswert, 02.02.2020

»Coetzees Romane aufzuschlagen bedeutet immer, sich auf eine Überraschung einzulassen«
Marie Schoeß, NDR Kultur, 29.01.2020

»Seine ›Jesus‹-Trilogie zeigt, weshalb er höchste Anerkennung verdient«
Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 26.01.2020



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  • Regina Porter
»Die Reisenden«
  • J.M. Coetzee
»Die Kindheit Jesu«
  • Eric-Emmanuel Schmitt
»Die zehn Kinder, die Frau Ming nie hatte«
  • Roberto Bolaño
»Monsieur Pain«

Über J.M. Coetzee

J. M. Coetzee, der 1940 in Kapstadt geboren ist und von 1972 bis 2002 als Literaturprofessor in seiner Heimatstadt lehrte, gehört zu den bedeutendsten Autoren der Gegenwart. Er wurde für seine Romane und sein umfangreiches essayistisches Werk mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnet, u. a. zweimal mit dem Booker Prize, 1983 für ›Leben und Zeit des Michael K.‹ und 1999 für ›Schande‹. 2003 ...

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Foto: Jerry BAUER/Opale/StudioX

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