John Ironmonger Der Wal und das Ende der Welt

Originalsprache: Englisch
Übersetzt von: Maria Poets, Tobias Schnettler
Der Wal und das Ende der Welt
 

John Ironmonger Der Wal und das Ende der Welt

Originalsprache: Englisch
Übersetzt von: Maria Poets, Tobias Schnettler
voraussichtlich ab dem 28. Oktober 2020 im Buchhandel
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Inhalt

Unterhaltend und literarisch: ein kleiner Ort in Cornwall und eine große Geschichte über die Menschlichkeit – der SPIEGEL-Bestseller in der FISCHER TaschenBibliothek.
»Abenteuerlich, beunruhigend, ergreifend.« Stern
»Dieser Roman gibt einem den Glauben an die Menschheit zurück.« Elle

Erst wird ein junger Mann angespült, und dann strandet der Wal. Die dreihundertsieben Bewohner des Fischerdorfs St. Piran spüren sofort: Hier beginnt etwas Sonderbares. Doch keiner ahnt, wie existentiell ihre Gemeinschaft bedroht ist. So wie das ganze Land. Und vielleicht die ganze Welt. Weil alles mit allem zusammenhängt.

John Ironmonger erzählt eine mitreißende Geschichte über das, was uns als Menschheit zusammenhält. Und stellt die wichtigen Fragen: Wissen wir genug über die Welt, in der wir leben? Was brauchen wir, um uns aufgehoben zu fühlen? Und was würdest du tun, wenn alles auf dem Spiel steht?



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Bibliografie

Taschenbibliothek

Preis € (D) 12,00 | € (A) 12,40
ISBN: 978-3-596-52304-7
voraussichtlich ab dem 28. Oktober 2020 im Buchhandel

544 Seiten, gebunden
FISCHER Taschenbuch
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

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Über John Ironmonger

John Ironmonger kennt Cornwall und die ganze Welt. Er wuchs in Nairobi auf und zog im Alter von 17 Jahren mit seinen Eltern in den kleinen englischen Küstenort, aus dem seine Mutter stammte. John promovierte in Zoologie; nach Lehraufträgen wechselte er in die internationale IT-Branche. Schon immer hat er geschrieben; seine Romane wurden in viele Sprachen übersetzt. Inspiriert zu »Der Wal und das Ende der Welt« haben ihn ...

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John Ironmonger
Foto: (c) Andrew Richardson


Interview

Interview mit John Ironmonger zu ›Der Wal und das Ende der Welt‹, 30.03.2020
Letztes Frühjahr erschien bei uns John Ironmongers »Der Wal und das Ende der Welt«, übersetzt von Tobias Schnettler und Maria Poets. Im Englischen Original erschien der Roman bereits 2015. Um was es geht? Ein kleines Dorf. Eine Epidemie und eine globale Krise. Und vor allem erzählt der Roman von Menschlichkeit. Wir fragten John Ironmonger, wie die Menschen in seinem Roman mit der Krise umgehen und was er heute über den Plot seines Buches denkt.
Sophie Priester: Am Ende Ihres Buches »Der Wal und das Ende der Welt« beschreiben Sie eine Begegnung mit Jared Diamond. Sie haben ihn damals gefragt, wie realistisch der Plot Ihres Buches sei. Er antwortete: »Sehr realistisch.« Was denken Sie heute darüber?
John Ironmonger: Wie schnell Fiktion zu Realität wurde! Als ich mit Jared Diamond sprach, waren wir in einem kleinen Eck des Paradieses der Insel Sumatra. Jegliches Gerede von Pandemien und Apokalypse erschien sehr phantasievoll und ein bisschen absurd. Ich fühlte mich wie ein Verrückter, der warnt: »Das Ende der Welt naht!«. Ich war überrascht, wie empathisch Jared Diamond auf das Szenario reagierte, das ich beschrieb. »Das kann definitiv passieren«, sagte er mir. Heute sind wir eingesperrt in unseren Wohnungen und beobachten die Ausbreitung der Corona-Krise. Es ist ein merkwürdiges Gefühl, ein komisches Déjà-vu. Im Roman bricht die Pandemie zusammen mit einer weltweiten Ölkrise aus, so dass die Versorgungsketten unterbrochen werden. Zum Glück müssen wir uns darüber im Moment zumindest keine Gedanken machen. Ich hoffe, dass wir alle den Gemeinschaftssinn entdecken, der im Roman das Dorf St. Piran rettet. Das wäre etwas Gutes, was aus dieser Krise folgen könnte.

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