John Ironmonger Der Wal und das Ende der Welt

Originalsprache: Englisch
Übersetzt von: Maria Poets, Tobias Schnettler
Der Wal und das Ende der Welt
 

John Ironmonger Der Wal und das Ende der Welt

Originalsprache: Englisch
Übersetzt von: Maria Poets, Tobias Schnettler
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Inhalt

Das Buch der Stunde, das uns Hoffnung macht.
Ein kleines Dorf. Eine Epidemie und eine globale Krise. Und eine große Geschichte über die Menschlichkeit.

»Eine erstaunliche Vorwegnahme.« Frankfurter Neue Presse
»Abenteuerlich und ergreifend.« Stern
»Dieser Roman gibt einem den Glauben an die Menschheit zurück.« Elle

Erst wird ein junger Mann angespült, und dann strandet der Wal. Die dreihundertsieben Bewohner des Fischerdorfs St. Piran spüren sofort: Hier beginnt etwas Sonderbares. Doch keiner ahnt, wie existentiell ihre Gemeinschaft bedroht ist. So wie das ganze Land. Und vielleicht die ganze Welt. Weil alles mit allem zusammenhängt.

John Ironmonger erzählt eine mitreißende Geschichte über das, was uns als Menschheit zusammenhält. Und stellt die wichtigen Fragen: Wissen wir genug über die Zusammenhänge unserer globalisierten Welt? Und wie können wir gut handeln, wenn alles auf dem Spiel steht?



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Bibliografie

Taschenbuch

Preis € (D) 12,00 | € (A) 12,40
ISBN: 978-3-596-70419-4
lieferbar

480 Seiten,
FISCHER Taschenbuch
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Der Wal und das Ende der Welt« [...] liest sich aber wie ein aktueller Kommentar zur Corona-Krise. Und, das ist das Schöne: wie ein Kommentar, der gut tut und motiviert.«
Christoph Schäfer, hr 1 Zuspruch, 18.05.2020

»für mich das Buch der Stunde [...] Wirtschaft und Menschheit beinahe am Ende - und trotzdem ganz viel Zusammenhalt und Zuversicht«
Angela Wittmann, Brigitte, 06.05.2020

»Ich habe im vergangenen Jahr nichts gelesen, das annähernd so aufbaut. [...] man legt es völlig beseelt beiseite.«
Claudia Kleene, Darmstädter Echo, 31.03.2020

»Ein Buch zum Thema dieser Tage zweifellos. Auch, was den Ausgang der ganzen Sache angeht?«
Dierk Wolters, Frankfurter Neue Presse, 10.03.2020

»John Ironmongers Roman [...] ist Endzeit-Szenario, Märchen und Liebesroman mit froher Botschaft in einem.«
Angela Wittmann, Brigitte, 31.07.2019

»Eine John-Irving-haft schräge Geschichte voller Wahrheit und Wärme, über das, was im Leben wirklich zählt: Zusammenhalt und Liebe.«
Annalena Lüder, emotion, 05.06.2019

»es gibt Bücher, die werden Sie nie wieder vergessen, weil sie sich unauslöschlich in Ihre Erinnerung einbrennen. So ein Buch ist John Ironmongers Roman«
Cathrin Brackmann, Westdeutscher Rundfunk, 30.04.2019

»könnte kitschig sein. Ist es aber nicht. Es ist vielmehr die bezaubernde und philosophische Geschichte über Menschlichkeit, soziales Handeln und eine funktionierende Gemeinschaft.«
Roana Brogsitter, Bayerischer Rundfunk, 24.04.2019

»Man möchte John Ironmongers bezaubernde Charaktere umarmen und selbst mal wieder ans Meer fahren.«
BARBARA, 04.04.2019

»Eines dieser wunderbaren Bücher, die man ab und an findet und die man jedem in die Hand drücken möchte, der mit einem langen Gesicht herumläuft.«
Jürgen Schmitte, Aachener Zeitung, 02.04.2019

»Als amerikanischer Kinofilm wäre das alles unheimlich dick aufgetragen und kitschig. In diesem Buch funktioniert es. Sehr gut sogar.«
Christine Irrang, NDR, 28.03.2019

»Ironmonger erzählt […] mit viel Sachwissen und Fantasie vom fröhlichen Kampf eines Fischerdorfs gegen den Kollaps unserer Zivilisation. Abenteuerlich, beunruhigend, ergreifend.«
Stern, 28.03.2019



Buchtipps

Zeitgenössische Literatur (intern.)

  • Bénédicte Belpois
»Hingabe«
  • Hélène Gestern
»Der Duft des Waldes«
  • Kyra Wilder
»Das brennende Haus«
  • Kate Davies
»Love Addict«
  • Aldous Huxley
»Schöne Neue Welt«
  • Aldous Huxley
»Schöne Neue Welt«
  • Charlotte McConaghy
»Zugvögel«
  • Sjón
»CoDex 1962«
  • V.S. Naipaul
»Das Rätsel der Ankunft«
  • Édouard Louis
»Wer hat meinen Vater umgebracht«
  • Katie Hale
»Mein Name ist Monster«
  • Roberto Bolaño
»Chilenisches Nachtstück«

Über John Ironmonger

John Ironmonger kennt Cornwall und die ganze Welt. Er wuchs in Nairobi auf und zog im Alter von 17 Jahren mit seinen Eltern in den kleinen englischen Küstenort, aus dem seine Mutter stammte. John promovierte in Zoologie; nach Lehraufträgen wechselte er in die internationale IT-Branche. Schon immer hat er geschrieben; seine Romane wurden in viele Sprachen übersetzt. Inspiriert zu »Der Wal und das Ende der Welt« haben ihn ...

Mehr über John Ironmonger

John Ironmonger
Foto: (c) Andrew Richardson


Interview

Interview mit John Ironmonger zu ›Der Wal und das Ende der Welt‹, 30.03.2020
Letztes Frühjahr erschien bei uns John Ironmongers »Der Wal und das Ende der Welt«, übersetzt von Tobias Schnettler und Maria Poets. Im Englischen Original erschien der Roman bereits 2015. Um was es geht? Ein kleines Dorf. Eine Epidemie und eine globale Krise. Und vor allem erzählt der Roman von Menschlichkeit. Wir fragten John Ironmonger, wie die Menschen in seinem Roman mit der Krise umgehen und was er heute über den Plot seines Buches denkt.
Sophie Priester: Am Ende Ihres Buches »Der Wal und das Ende der Welt« beschreiben Sie eine Begegnung mit Jared Diamond. Sie haben ihn damals gefragt, wie realistisch der Plot Ihres Buches sei. Er antwortete: »Sehr realistisch.« Was denken Sie heute darüber?
John Ironmonger: Wie schnell Fiktion zu Realität wurde! Als ich mit Jared Diamond sprach, waren wir in einem kleinen Eck des Paradieses der Insel Sumatra. Jegliches Gerede von Pandemien und Apokalypse erschien sehr phantasievoll und ein bisschen absurd. Ich fühlte mich wie ein Verrückter, der warnt: »Das Ende der Welt naht!«. Ich war überrascht, wie empathisch Jared Diamond auf das Szenario reagierte, das ich beschrieb. »Das kann definitiv passieren«, sagte er mir. Heute sind wir eingesperrt in unseren Wohnungen und beobachten die Ausbreitung der Corona-Krise. Es ist ein merkwürdiges Gefühl, ein komisches Déjà-vu. Im Roman bricht die Pandemie zusammen mit einer weltweiten Ölkrise aus, so dass die Versorgungsketten unterbrochen werden. Zum Glück müssen wir uns darüber im Moment zumindest keine Gedanken machen. Ich hoffe, dass wir alle den Gemeinschaftssinn entdecken, der im Roman das Dorf St. Piran rettet. Das wäre etwas Gutes, was aus dieser Krise folgen könnte.

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