Silvia Bovenschen

Lug und Trug und Rat und Streben

Lug und Trug und Rat und Streben
 

Silvia Bovenschen

Lug und Trug und Rat und Streben

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Inhalt

»Ich liebe mein Buch, aber ich kann es nicht empfehlen.« Silvia Bovenschen

Ein sonderbares Haus. Die alte Alma schreibt und zetert, ihre Nichte Agnes ist erschöpft, der kleine Max erforscht die Wunderwelt des Dachbodens, in den der große Mr. Odino einzieht. Im Keller tobt Herr von Bärentrost. Max, Alma und Mr. Odino reisen nach Mispelheim. Sie besuchen eine abendliche Gala, ein Panoptikum, einen Mummenschanz – und ihnen blüht ein Flammenwunder.
Silvia Bovenschen zelebriert eine Walpurgisnacht. In aufblitzenden Szenen verwirbelt sie ramponierte Mythen, urtümliche Gespenstergeschichten und Zukunftsängste. Ein Hexentanz in den Kulissen der Zeiten und der Legenden – und wir erkennen darin den Spuk unserer Gegenwart.



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Bibliografie

Hardcover Preis € (D) 20,00 | € (A) 20,60
ISBN: 978-3-10-397355-6
lieferbar

208 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Für alle, die Freude an literarischer Fülle haben, ist dieser Roman […] also eine wunderbare Spielwiese, in der es Welten in Welten zu entdecken gibt.«
Sophie Reyer, Die Presse, 10.02.2018

»Ein freier, sich an keine Erzählkonventionen haltender, vergnüglicher und wilder Roman.«
Manuela Reichart, Rundfunk Berlin Brandenburg, 26.02.2018

»Die Welt der Silvia Bovenschen ist eine Wandelbühne, der letzte Roman […] ihr Vermächtnis.«
Katharina Teutsch, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.03.2018

»Ein furioses Buch, das in der Hauptsache von der Stimme seiner Verfasserin lebt, einer überragend geistreichen und bisweilen rotzfrechen Streiterin für die Kunst.«
Ursula März, Deutschlandfunk Kultur, 23.03.2018

»Ihr neues Buch ist ein Märchen mit vielen offenen Fährten, und es löst sich dem Leser keineswegs fraglos auf. […] Ein schwindelndes und Schwindeln machendes Buch.«
Ulrich Rüdenauer, Südwestrundfunk, 25.03.2018

»Die Rätselhaftigkeit provoziert den Willen zum Verstehen, sie fordert unsere Kreativität heraus.«
Björn Hayer, ZEIT online, 24.03.2018

»[…] ein atemberaubender Höllentrip in Hieronymus-Bosch-Qualität.«
Jutta Person, Süddeutsche Zeitung, 05.05.2018



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Über Silvia Bovenschen

Silvia Bovenschen, geboren 1946, gestorben am 25. Oktober 2017, lebte als Autorin, Literaturwissenschaftlerin und Essayistin zuletzt in Berlin. 2000 wurde sie mit dem Roswitha-Preis der Stadt Bad Gandersheim und dem Johann-Heinrich-Merck-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgezeichnet, 2007 erhielt sie den Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik und 2012 den Schillerpreis der Stadt Mannheim. Unter anderem erschienen »Schlimmer machen, schlimmer lachen« (1998), »Über-Empfindlichkeit. Spielformen der Idiosynkrasie« (2000), »Älter werden« (2006), »Verschwunden« (2007), »Wer Weiß Was« (2009), »Wie geht es Georg Laub?« (2011), »Nur Mut« (2013), »Sarahs Gesetz« (2015) und zuletzt der Roman »Lug und Trug und Rat und Streben« (2018).


Literaturpreise:

Roswitha-Preis der Stadt Bad Gandersheim (2000)
Johann-Heinrich-Merck-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (2000)
Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik für ihr schriftstellerisches Gesamtwerk (2007)
Schillerpreis der Stadt Mannheim (2012)

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Foto: Inge Zimmermann

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