Ernst Klee

Auschwitz – Täter, Gehilfen, Opfer und was aus ihnen wurde

Ein Personenlexikon

Auschwitz – Täter, Gehilfen, Opfer und was aus ihnen wurde
 

Ernst Klee

Auschwitz – Täter, Gehilfen, Opfer und was aus ihnen wurde

Ein Personenlexikon

voraussichtlich ab dem 27. Juni 2018 im Buchhandel
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Inhalt

Ein einzigartiges Nachschlagewerk zum Personal des Vernichtungslagers Auschwitz
Dieses Personenlexikon ist das letzte Werk von Ernst Klee, dem großartigen Journalisten und Historiker, der unermüdlich die Biographien von NS-Tätern recherchierte und dokumentierte. Erstmals sind hier sämtliche Täter, Gehilfen und zu Hilfsdiensten gezwungenen Häftlinge eines nationalsozialistischen Konzentrationslagers dargestellt – des Lagers, das zur Chiffre für den Holocaust wurde: Auschwitz.
In den knapp 4.000 Biographien wird auch der Verbleib der Betreffenden nach 1945 dokumentiert, soweit er sich recherchieren ließ. In zahlreichen Einträgen sind Aussagen von Zeitzeugen zu den dargestellten Personen und ihren Taten zitiert – Aussagen, die das Ausmaß der in Auschwitz begangenen Verbrechen glasklar vor Augen führen.
Ernst Klees letztes Buch ist unverzichtbar für jeden, der sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinandersetzen möchte. Das Vermächtnis eines außergewöhnlichen Forschers und Autors.



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Bibliografie

Taschenbuch Preis € (D) 18,00 | € (A) 18,50
ISBN: 978-3-596-19785-9
voraussichtlich ab dem 27. Juni 2018 im Buchhandel

512 Seiten,
FISCHER Taschenbuch
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Ernst Klee war immer ein unorthodoxer und unkonventioneller Autor, der seine Betroffenheit, seine Empörung, in seine wissenschaftliche, auf Quellenstudium basierende Arbeit einfließen ließ.«
Werner Renz, Zeitschrift für Geisteswissenschaft, April 2015

»Sein letztes Werk ist wohl das anrührendste«
Stephan Sattler, Europäische Rundschau, 1/2014

»Es ist ein zum Fürchten konkretes und lange überfälliges Buch.«
Barbara Möller, Die Welt, 08.03.2014

»ein Vermächtnis an gegenwärtige und zukünftige Historiker, sich Opfern von Unrecht und Gewalt gegenüber nicht stumm und taub zu stellen.«
Rudolf Walther, taz.die tageszeitung, 02.11.2013

»eine Erinnerungsarbeit, die den Namen verdient. Wir raten zu.«
Elisabeth von Thadden, Die Zeit, 23.01.2014

»unersetzbar, weil es kaum Vergleichbares gibt.«
Hanning Voigts, Frankfurter Rundschau, 27.01.2014

»Ernst Klees fulminantes Kompendium […] ist ein enzyklopädischer Steinbruch, in dem man viel nachschlagen kann und beim Lesen immer wieder auf weitere informative Artikel stößt.«
Werner Hornung, Süddeutsche Zeitung, 17.12.2013

»Das Ausmaß der Rechercheleistung, die in dem 500-seitigen Werk steckt, ist kaum zu ermessen.«
Christoph Kopke, Portal für Politikwissenschaft, 10.10.2013



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Über Ernst Klee

Ernst Klee (1942-2013) war Journalist und durch seine Bücher zu nationalsozialistischen Tätern und Verbrechen ein bedeutender Historiker. Für seine Filme und Artikel erhielt er u.a. einen Adolf-Grimme-Preis (1982). Für ›Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer‹ (1997) erhielt er den Geschwister-Scholl-Preis. Die Stadt Frankfurt am Main zeichnete ihn 2001 mit der Goethe-Plakette aus und 2007 das Land Hessen mit der Wilhelm Leuschner-Medaille. Seit 2005 ist eine Förderschule im westfälischen Mettingen nach ihm benannt. 2013 verstarb Ernst Klee, kurz nachdem er die Arbeit an seinem letzten Werk abgeschlossen hatte.

Buchveröffentlichungen u.a.: ›Das Kulturlexikon zum Dritten Reich‹ (2007); ›Deutsche Medizin im Dritten Reich‹ (2001); ›Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer‹ (1997); ›Was sie taten, was sie wurden‹ (1986); ›Dokumente zur »Euthanasie«‹ (1985) und ›»Euthanasie« im NS-Staat. Die »Vernichtung lebensunwerten Lebens«‹ (1983).

Literaturpreise:

Adolf-Grimme-Preis 1982
Geschwister-Scholl-Preis 1997 des Verbands Bayerischer Verlage und Buchhandlungen und der Stadt München
Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main, 2001
Die Westfälische Schule für Körperbehinderte, Mettingen, wurde 2005 umbenannt in "Ernst-Klee-Schule".
Wilhelm Leuschner-Medaille des Landes Hessen, 2007

Mehr über Ernst Klee

Ernst Klee
© Dr. Walter H. Pehle
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