Christoph Ransmayr Atlas eines ängstlichen Mannes

Atlas eines ängstlichen Mannes
 

Christoph Ransmayr Atlas eines ängstlichen Mannes

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Inhalt

Ein großer erzählter Weltatlas. Christoph Ransmayrs ›Atlas eines ängstlichen Mannes‹ ist eine einzigartige, in siebzig Episoden durch Kontinente, Zeiten und Seelenlandschaften führende Erzählung. »Ich sah…«, so beginnt der Erzähler nach kurzen Atempausen immer wieder und führt sein Publikum an die fernsten und nächsten Orte dieser Erde: In den Schatten der Vulkane Javas, an die Stromschnellen von Mekong und Donau, ins hocharktische Packeis und über die Passhöhen des Himalaya bis zu den entzauberten Inseln der Südsee. Wie Landkarten fügen sich dabei Episode um Episode zu einem Weltbuch, das in Bildern von atemberaubender Schönheit Leben und Sterben, Glück und Schicksal der Menschen kartographiert.



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Bibliografie

Taschenbuch

Preis € (D) 13,00 | € (A) 13,40
ISBN: 978-3-596-19563-3
lieferbar

464 Seiten,
FISCHER Taschenbuch
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»erfahrungssatt und tiefgründig.«
Florian Welle, Süddeutsche Zeitung, 05.08.2014

»Das Buch ist ein Meisterwerk.«
Manfred Papst, Neue Zürcher Zeitung, 04.11.2012

»Der ›Atlas eines ängstlichen Mannes‹ ist Zeugnis eines Schriftstellers, wie es keinen Zweiten im deutschsprachigen Raum, vielleicht weltweit gibt – und zugleich Essenz und Manifest seiner unverwechselbaren Sprachkunst.«
Ulrich Weinzierl, Die Welt, 27.10.2012

»Ein Werk der subtilsten Suche, der vielfältigsten Sinneserfahrungen und der Demut vor der menschlichen Existenz.«
Hubert Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.10.2012



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Über Christoph Ransmayr

Christoph Ransmayr wurde 1954 in Wels/Oberösterreich geboren und lebt nach Jahren in Irland und auf Reisen wieder in Wien. Neben seinen Romanen »Die Schrecken des Eises und der Finsternis«, »Die letzte Welt«, »Morbus Kitahara«, »Der fliegende Berg«, »Cox oder Der Lauf der Zeit« und dem »Atlas eines ängstlichen Mannes« erscheinen Spielformen des Erzählens, ...

Mehr über Christoph Ransmayr

Christoph Ransmayr
Foto: Magdalena Weyrer


Interview

Gespräch mit Christoph Ransmayr zu seinem ›Atlas eines ängstlichen Mannes‹ , 22.05.2012
Petra Gropp: Nach Ihren großen Romanen »Die letzte Welt«, »Morbus Kitahara« und »Der fliegende Berg« erscheint nun der »Atlas eines ängstlichen Mannes«. Dieses Buch ist kein Roman, sondern eine ganz besondere Gattung, ein »Atlas«, ein erzählter Atlas der Welt. Wie sind Sie zu dieser Form gekommen?
Christoph Ransmayr: Diese in siebzig Episoden gegliederte Erzählung hat das einfachste Vorbild: die Haltung eines Menschen, der sich erinnert – an Begebenheiten, Gestalten und Orte seines Lebens und davon in geschlossenen, voneinander unabhängigen und nur durch ein Ich verbundenen Geschichten erzählt. Wie einen kartographischen Atlas kann ein Leser auch den Atlas eines ängstlichen Mannes aufschlagen, wo immer er will, kann mit den letzten Seiten beginnen oder am Anfang – und wird stets inmitten der Welt sein. Am Ende jeder Episode holt der Erzähler Atem, setzt nach kurzen oder längeren Pause mit einem Ich sah von neuem an und versetzt sich selbst und seine Zuhörer oder Leser allein nach den Gesetzen der freien Assoziation an einen anderen, weit entfernten oder allernächsten Ort. Schließlich kann in unserer Erinnerung etwa ein verfallener Bootssteg an einem See im Brandenburgischen durchaus neben einem Pfahlbau am Oberlauf des Yangtsekiang aus dem Wasser ragen.

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