Hubert Fichte begann in den sechziger Jahren Rundfunkfeatures über seine Reisen und Forschungen zu schreiben. Seit dem Ende der sechziger Jahre verfaßte er auch Hörspiele. In einigen seiner Arbeiten sind die Übergänge zwischen Feature und Hörspiel fließend. Es gibt insgesamt etwa 25 Texte dieser Art, von denen einige jedoch ur-sprünglich als Essay verfaßt und nachträglich für den Rundfunk bearbeitet wurden. Deshalb haben sich die Herausgeber entschlossen, in diesen Band nur die Texte aufzunehmen, die von vornherein als Hörspiel konzipiert worden sind. Diese elf Texte zeigen die erstaunliche Spannweite eines mit den Möglichkeiten des Mediums Rund-funk bis zur Raffinesse vertrauten Autors, dem nichts so wichtig war wie die immerwährende Verwandlung aller seiner Stoffe, die sich auch selbst unablässig verwandel-ten, indem sie ihm als lebendige entgegenkamen. Die Palette reicht von der Satire (›Romy und Julius‹) bis zur Inszenierung eines ein halbes Jahrtausend zurückliegenden Ereignisses (›François Villon begegnet Char-les d'Orleans‹) und bis zur Stimmencollage einer Revolution auf den kleinen Antillen (›Das Volk von Grenada‹).

Erscheinungstermin: 01.10.1988

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  • Verlag: S. FISCHER
  • Erscheinungstermin: 01.10.1988
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 598 Seiten
  • ISBN: 978-3-10-020717-3

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